Neue Themen und Perspektiven der Hansestadt — Hamburger Bloggerinnen und Blogger schreiben auf dem Stadtportal

26. Juni 2014 von Martin Giese

Cyclas­sics, Kreuz­fahrtschiffe, Hafenge­burt­stage oder Harley Days – Ham­burg wird von außen schnell als Metro­pole mit den großen Ver­anstal­tun­gen wahrgenom­men. Kein Wun­der, liest man darüber doch auch in sämtlichen Medien – regional, bun­desweit und auch inter­na­tional. Dabei spie­len sich auch viele span­nende Dinge im Kleinen ab. Wenn Mini-Galerien neue Kün­stler präsen­tieren oder unbekan­nte Musiker oder Schaus­pieler ihre ersten Schritte auf die Bret­ter set­zen, die die Welt bedeuten, dann sind es häu­fig Blog­ger, die das beobachten, fotografisch fes­thal­ten und kom­men­tieren. Auch Ver­anstal­tun­gen in einzel­nen Stadt­teilen, neue ver­rückte Bars oder modis­che Anre­gun­gen starten häu­fig zunächst unter der Wahrnehmungss­chwelle des großen Pub­likums.
Doch diese kleinen Entwick­lun­gen kön­nen der Anfang für große Dinge sein. Wen heute nur ein eingeschworener Haufen kennt, ist mor­gen der große Geheimtipp und übermor­gen wom­öglich Star­gast auf den Büh­nen der Welt — Daniel Richter, Jan Delay oder Blutsgeschwis­ter sind Beispiele dafür. Im übertra­ge­nen Sinne gilt das auch für die lebendige Ham­burger Start-Up-Szene, die jüngst erneut(!) einen Wel­trekord beim Crowd­fund­ing aufstellte.

SoBloggtHamburg_VisualAber auch in schein­bar Alt­bekan­ntem finden sich inter­es­sante The­men. Wer kennt schon alle Brücken der Stadt, die sich gern mit Venedig ver­gle­icht? Wer hat den Blick für die winzi­gen Absur­ditäten des städtis­chen All­t­ags?
Ger­ade für ein jün­geres Pub­likum ist dieses Kalei­doskop von The­men wichtiger Teil des Stadt­ge­sprächs. Der Aus­tausch von Tipps und die Diskus­sion über urbane The­men sor­gen für neue Kon­takte und befeuern so manche näch­ste Idee. Ger­ade durch den Erfolg der Sozialen Medien kann man erfahren, dass „im Gespräch sein“ ein inter­ak­tiver zwei-Wege-Prozess ist.

Seit Mittwoch, den 25. Juni 2014, öffnet hamburg.de eine Bühne, um diese The­men zu präsen­tieren und die Per­so­nen, die darüber schreiben. Unter dem Titel „So bloggt Ham­burg“ wird auf dem Stadt­por­tal jede Woche ein Beitrag aus dem Kreis aus­gewählter Blog­ger vorgestellt. Im Laufe der Zeit wird hier eine große Samm­lung wach­sen, mit vie­len Anre­gun­gen für Ham­burg­erin­nen und Ham­burger – und natür­lich auch für Besucherin­nen und Besucher. Und vielle­icht zieht der eine oder andere heutige Geheimtipp bald ebenso Inter­essierte in die Hans­es­tadt, wie es heute bei den großen Events der Fall ist.

www.hamburg.de/so-bloggt-hamburg

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Live-Streaming aus den Bezirksversammlungen

25. Januar 2012 von Klemens Jäger

Gast­beitrag von Kle­mens Jäger aus der Senatskanzlei

Michael Büker veröf­fentlicht auf seinem Twitter-Account, dass die Darstel­lung der Bezirksver­samm­lung auf dem Stadt­por­tal hamburg.de man­gel­haft sei. Dabei beklagt er, dass Doku­mente der Sitzun­gen der Bezirksver­samm­lun­gen inner­halb des Stadt­por­tals nicht auffind­bar seien.

Diese Aus­sage ist unvoll­ständig. Die Freie und Hans­es­tadt Ham­burg (FHH) betreibt eigene Online-Angebote, mit denen sich Bürg­erin­nen und Bürger über die Bezirk­sauss­chüsse informieren kön­nen. So veröf­fentlichen fünf von sieben Bezirke öffentliche Doku­mente im stadteige­nen Ratsin­for­ma­tion­ssys­tem „Open Plenum“. Einige Bezirke stellen zudem ihre Doku­mente auf hamburg.de zeit­nah online bzw. bauen diesen Bere­ich ger­ade neu auf.

Die Kri­tik, dass das Ratsin­for­ma­tion­ssys­tem nicht adäquat  an hamburg.de ange­bun­den ist, nehmen wir ernst. Deswe­gen arbeiten wir an einer Konzep­tion für eine neue Plat­tform, um im Inter­esse der Bürg­erin­nen und Bürger die Ein­bindung in das städtis­che Por­tal hamburg.de zu verbessern. Unser Ziel ist, dass jeder leicht zugänglich die Doku­mente der Bezirksver­samm­lun­gen erre­ichen kann — im Sinne größt­möglicher Transparenz.

Gle­ichzeitig twit­tert Michael Büker mit Bezug auf ver­schiedene Blog­ger, dass eine Live-Übertragung aus den Bezirksver­samm­lun­gen nicht möglich sei, da der Axel-Springer-Konzern ein Monopol auf Stream­ing aus Sitzun­gen der Bezirksver­samm­lun­gen habe.

Diese Behaup­tung ist falsch. Richtig ist, dass die Freie und Hans­es­tadt Ham­burg bere­its 2003 – also vier Jahre vor dem Ein­stieg des Axel Springer Konz­erns — einen Ver­trag mit der hamburg.de GmbH & Co. KG geschlossen hat, nach dem sie ihre Inhalte exk­lu­siv auf dem städtis­chen Por­tal hamburg.de veröffentlicht.

Diese Entschei­dung ist aus mehreren Aspek­ten her­aus sinnvoll:

1. Sicherung eines zen­tralen gebün­del­ten Infor­ma­tion­sange­botes der FHH und damit Gewährleis­tung eines zeit­gemäßen Angebotes.

2. Erzielung von Syn­ergieef­fek­ten: Die gemein­same, gebün­delte Präsenz aller im Stadt­por­tal abge­bilde­ten Ver­wal­tung­sein­rich­tun­gen ist ger­ade in Zeiten knap­per Ressourcen  kostengün­stiger zu real­isieren als diverse dezen­trale Ange­bote städtis­cher Institutionen.

3. Die Zusam­me­nar­beit mit der Betreiberge­sellschaft senkt die Kosten der tech­nis­chen Infra­struk­tur und gener­iert zusät­zliche attrak­tive Ange­bote im Stadt­por­tal, die von den Besucherin­nen und Besuch­ern erwartet wer­den, von der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg selbst aber gar nicht umge­setzt wer­den könnten.

Selb­stver­ständlich ist es möglich, ein Stream­ing aus den Bezirksver­samm­lun­gen anzu­bi­eten. Dabei ist die Bezirksver­samm­lung bei der Wahl des tech­nis­chen Anbi­eters nicht an hamburg.de gebun­den. Sie kann einen Dien­stleis­ter frei wählen, der dies dann im Auf­trag der Bezirksver­samm­lung umsetzt. Ist die Bezirksver­samm­lung Auf­tragge­ber, muss der Stream allerd­ings auf dem städtis­chen Por­tal ange­boten wer­den. Inwieweit die Veröf­fentlichung bzw. Ausstrahlung auf hamburg.de dann exk­lu­siv ist, muss mit der hamburg.de GmbH & Co. KG abges­timmt werden.

Wenn der Anbi­eter entsprechende Aufze­ich­nun­gen eigen­ver­ant­wortlich als pri­vates Medi­enun­ternehmen macht und veröf­fentlicht, besteht keine ver­tragliche Verpflich­tung zur Präsen­ta­tion auf dem Stadtportal.

Poli­tis­che Inhalte der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg wer­den unter hamburg.de grund­sät­zlich wer­be­frei inner­halb der Rubrik „Stadt und Staat“ exk­lu­siv veröf­fentlicht. Dies folgt der Überzeu­gung, dass poli­tis­che Infor­ma­tio­nen des Sen­ats, der Bezirke oder der Bezirk­sauss­chüsse kein­er­lei kom­merziellen Aspek­ten unter­wor­fen sein dür­fen und an zen­traler Stelle im Netz ver­füg­bar sein müssen.

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Einbindung der Social-Media-Buttons auf hamburg.de

22. Juli 2011 von Jörg-Michael Dienemann

Die sozialen Netze haben sich in Deutsch­land als feste Größe etabliert. Unter den ver­schieden sozialen Net­zen gibt es seit­ens der User eine klare Nutzungs– Pri­or­ität in Rich­tung der Netze von Face­book und Twit­ter. Andere Netze - zumin­d­est in Deutsch­land — haben es hinge­gen schwer, weit­ere User zu gener­ieren bzw. die reg­istri­erten User zu halten.

Deut­lich wird dies an der Zahl der reg­istri­erten User bei Face­book und auch beim erst im Juli 2011 ges­tarteten Dienst Google+. Sogar bei der älteren Gen­er­a­tion der Internet-User ist ein starker Zuwachs der Nutzung der Netze zu verze­ich­nen. Auch wir bei hamburg.de kön­nen diesen Trend in Rich­tung Face­book auf unserer eige­nen Fan-Page bestäti­gen. Wir haben im Juli 2011 die Marke von 500.000 Fans gek­nackt. Zwis­chen den 400.000 Fans und einem Zuwachs auf 500.000 hat ger­ade mal ein Zeitraum von nur drei Monaten gele­gen. Unglaublich!

Ein­bindung der Social-Media-Buttons auf hamburg.de

Bere­its 2008 haben wir mit der Ver­net­zung der Inhalte von hamburg.de mit den sozialen Net­zen begonnen. Zuerst nur mit Bookmarking-Funktion und dann 2010 auch mit dem Like-Button von Face­book. Wir haben den Like-Button jedoch im Som­mer 2010 aus Daten­schutz­grün­den wieder von den hamburg.de-Seiten ent­fernt. Inten­sive Diskus­sio­nen mit Face­book haben erre­icht, dass wir Anfang 2011 die schriftliche Bestä­ti­gung von Face­book erhal­ten haben, dass in der IP-Adresse der User der let­zte IP-Adresse-Block gelöscht und nicht gespe­ichert wird. Im Feb­ruar 2011 haben wir die Share-Funktion mit Face­book wieder auf den Seiten einge­führt. Da diese Funk­tion jedoch nach Aus­sage von Face­book in der näch­sten Zeit abgestelt wer­den soll und wir auch eine bessere Ver­net­zung unserer Inhalte mit den sozialen Net­zen erre­ichen wollen, haben wir nun auch den echten Like-Button von Face­book (wieder) eingeführt.

Im Zuge der Ein­führung des Facebook-Like-Buttons haben wir auch den neuen Goolge+ But­ton einge­führt. Wir sind überzeugt, dass Goolge+ ein weit­erer großer Player inner­halb der sozialen Netze in Deutsch­land wird. Und natür­lich darf auch der Twitter-Button nicht uner­wähnt bleiben, der auf unseren Seiten schon ganz lange vorhan­den ist.

Also ‘liken’, ‘plusen’ und ‘tweeten’ Sie uns!

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