hamburg_de: 50.000 Twitter-Follower können nicht irren ;-)

20. Oktober 2014 von Martin Giese

Bei Twitter geht es schnell und direkt: in 140 Zeichen sendet @hamburg_de, der Account von hamburg.de, seine Nachrichten über die Hansestadt in die Welt. Dabei geht es um Schiffe, die den Hafen besuchen, Social Media Aktionen in der Stadt, Live-Reportagen über BluePort oder das Reeperbahnfestival, aktuelle Geschehnisse bei Sport, Pop und Politik sowie Verkehrsnachrichten. Jetzt folgen diesem Account bereits 50.000 Twitterer.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn „Social“ bedeutet eben keine Einbahnstraßen-Kommunikation. Also laufen über Twitter auch kleine Aktionen wie die Suche nach Liedern zu Unwettern und natürlich auch Retweets von Inhalten des NDR, der Mopo und vor allem Tweets über Hamburg. So wurden an uns von Besuchern der Stadt Videos herangetragen oder Reiseblogposts, die wir gern weiterteilen. Auch Replys und hin und wieder ein kleiner inhaltlicher Schlagabtausch sind uns nicht fremd.

Manchmal kommt es vor, dass wir Detailfragen erhalten über Parkplatzsituationen, Terminplanung bei Behörden oder Entscheidungen des Senats. Da können wir allerdings kaum helfen – höchstens das Anliegen weiterleiten. Hier hilft es bestimmt, sich direkt an die jeweilige Stelle zu wenden.

Twitter ist uns auch wichtig, wenn es um das Aufspüren neuer Themen geht: Kleine Märkte, neue Initiativen, Ausstellungen und – natürlich – Sport und Musik. Für letztere haben wir zusätzlich kleinere Spezial-Accounts: @Sport_Hamburg und @music_port_hh.

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Neue Themen und Perspektiven der Hansestadt – Hamburger Bloggerinnen und Blogger schreiben auf dem Stadtportal

26. Juni 2014 von Martin Giese

Cyclassics, Kreuzfahrtschiffe, Hafengeburtstage oder Harley Days – Hamburg wird von außen schnell als Metropole mit den großen Veranstaltungen wahrgenommen. Kein Wunder, liest man darüber doch auch in sämtlichen Medien – regional, bundesweit und auch international. Dabei spielen sich auch viele spannende Dinge im Kleinen ab. Wenn Mini-Galerien neue Künstler präsentieren oder unbekannte Musiker oder Schauspieler ihre ersten Schritte auf die Bretter setzen, die die Welt bedeuten, dann sind es häufig Blogger, die das beobachten, fotografisch festhalten und kommentieren. Auch Veranstaltungen in einzelnen Stadtteilen, neue verrückte Bars oder modische Anregungen starten häufig zunächst unter der Wahrnehmungsschwelle des großen Publikums.
Doch diese kleinen Entwicklungen können der Anfang für große Dinge sein. Wen heute nur ein eingeschworener Haufen kennt, ist morgen der große Geheimtipp und übermorgen womöglich Stargast auf den Bühnen der Welt – Daniel Richter, Jan Delay oder Blutsgeschwister sind Beispiele dafür. Im übertragenen Sinne gilt das auch für die lebendige Hamburger Start-Up-Szene, die jüngst erneut(!) einen Weltrekord beim Crowdfunding aufstellte.

SoBloggtHamburg_VisualAber auch in scheinbar Altbekanntem finden sich interessante Themen. Wer kennt schon alle Brücken der Stadt, die sich gern mit Venedig vergleicht? Wer hat den Blick für die winzigen Absurditäten des städtischen Alltags?
Gerade für ein jüngeres Publikum ist dieses Kaleidoskop von Themen wichtiger Teil des Stadtgesprächs. Der Austausch von Tipps und die Diskussion über urbane Themen sorgen für neue Kontakte und befeuern so manche nächste Idee. Gerade durch den Erfolg der Sozialen Medien kann man erfahren, dass „im Gespräch sein“ ein interaktiver zwei-Wege-Prozess ist.

Seit Mittwoch, den 25. Juni 2014, öffnet hamburg.de eine Bühne, um diese Themen zu präsentieren und die Personen, die darüber schreiben. Unter dem Titel „So bloggt Hamburg“ wird auf dem Stadtportal jede Woche ein Beitrag aus dem Kreis ausgewählter Blogger vorgestellt. Im Laufe der Zeit wird hier eine große Sammlung wachsen, mit vielen Anregungen für Hamburgerinnen und Hamburger – und natürlich auch für Besucherinnen und Besucher. Und vielleicht zieht der eine oder andere heutige Geheimtipp bald ebenso Interessierte in die Hansestadt, wie es heute bei den großen Events der Fall ist.

www.hamburg.de/so-bloggt-hamburg

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Live-Streaming aus den Bezirksversammlungen

25. Januar 2012 von Klemens Jäger

Gastbeitrag von Klemens Jäger aus der Senatskanzlei

Michael Büker veröffentlicht auf seinem Twitter-Account, dass die Darstellung der Bezirksversammlung auf dem Stadtportal hamburg.de mangelhaft sei. Dabei beklagt er, dass Dokumente der Sitzungen der Bezirksversammlungen innerhalb des Stadtportals nicht auffindbar seien.

Diese Aussage ist unvollständig. Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) betreibt eigene Online-Angebote, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger über die Bezirksausschüsse informieren können. So veröffentlichen fünf von sieben Bezirke öffentliche Dokumente im stadteigenen Ratsinformationssystem „Open Plenum“. Einige Bezirke stellen zudem ihre Dokumente auf hamburg.de zeitnah online bzw. bauen diesen Bereich gerade neu auf.

Die Kritik, dass das Ratsinformationssystem nicht adäquat  an hamburg.de angebunden ist, nehmen wir ernst. Deswegen arbeiten wir an einer Konzeption für eine neue Plattform, um im Interesse der Bürgerinnen und Bürger die Einbindung in das städtische Portal hamburg.de zu verbessern. Unser Ziel ist, dass jeder leicht zugänglich die Dokumente der Bezirksversammlungen erreichen kann – im Sinne größtmöglicher Transparenz.

Gleichzeitig twittert Michael Büker mit Bezug auf verschiedene Blogger, dass eine Live-Übertragung aus den Bezirksversammlungen nicht möglich sei, da der Axel-Springer-Konzern ein Monopol auf Streaming aus Sitzungen der Bezirksversammlungen habe.

Diese Behauptung ist falsch. Richtig ist, dass die Freie und Hansestadt Hamburg bereits 2003 – also vier Jahre vor dem Einstieg des Axel Springer Konzerns – einen Vertrag mit der hamburg.de GmbH & Co. KG geschlossen hat, nach dem sie ihre Inhalte exklusiv auf dem städtischen Portal hamburg.de veröffentlicht.

Diese Entscheidung ist aus mehreren Aspekten heraus sinnvoll:

1. Sicherung eines zentralen gebündelten Informationsangebotes der FHH und damit Gewährleistung eines zeitgemäßen Angebotes.

2. Erzielung von Synergieeffekten: Die gemeinsame, gebündelte Präsenz aller im Stadtportal abgebildeten Verwaltungseinrichtungen ist gerade in Zeiten knapper Ressourcen  kostengünstiger zu realisieren als diverse dezentrale Angebote städtischer Institutionen.

3. Die Zusammenarbeit mit der Betreibergesellschaft senkt die Kosten der technischen Infrastruktur und generiert zusätzliche attraktive Angebote im Stadtportal, die von den Besucherinnen und Besuchern erwartet werden, von der Freien und Hansestadt Hamburg selbst aber gar nicht umgesetzt werden könnten.

Selbstverständlich ist es möglich, ein Streaming aus den Bezirksversammlungen anzubieten. Dabei ist die Bezirksversammlung bei der Wahl des technischen Anbieters nicht an hamburg.de gebunden. Sie kann einen Dienstleister frei wählen, der dies dann im Auftrag der Bezirksversammlung umsetzt. Ist die Bezirksversammlung Auftraggeber, muss der Stream allerdings auf dem städtischen Portal angeboten werden. Inwieweit die Veröffentlichung bzw. Ausstrahlung auf hamburg.de dann exklusiv ist, muss mit der hamburg.de GmbH & Co. KG abgestimmt werden.

Wenn der Anbieter entsprechende Aufzeichnungen eigenverantwortlich als privates Medienunternehmen macht und veröffentlicht, besteht keine vertragliche Verpflichtung zur Präsentation auf dem Stadtportal.

Politische Inhalte der Freien und Hansestadt Hamburg werden unter hamburg.de grundsätzlich werbefrei innerhalb der Rubrik „Stadt und Staat“ exklusiv veröffentlicht. Dies folgt der Überzeugung, dass politische Informationen des Senats, der Bezirke oder der Bezirksausschüsse keinerlei kommerziellen Aspekten unterworfen sein dürfen und an zentraler Stelle im Netz verfügbar sein müssen.

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Einbindung der Social-Media-Buttons auf hamburg.de

22. Juli 2011 von Jörg-Michael Dienemann

Die sozialen Netze haben sich in Deutschland als feste Größe etabliert. Unter den verschieden sozialen Netzen gibt es seitens der User eine klare Nutzungs- Priorität in Richtung der Netze von Facebook und Twitter. Andere Netze – zumindest in Deutschland – haben es hingegen schwer, weitere User zu generieren bzw. die registrierten User zu halten.

Deutlich wird dies an der Zahl der registrierten User bei Facebook und auch beim erst im Juli 2011 gestarteten Dienst Google+. Sogar bei der älteren Generation der Internet-User ist ein starker Zuwachs der Nutzung der Netze zu verzeichnen. Auch wir bei hamburg.de können diesen Trend in Richtung Facebook auf unserer eigenen Fan-Page bestätigen. Wir haben im Juli 2011 die Marke von 500.000 Fans geknackt. Zwischen den 400.000 Fans und einem Zuwachs auf 500.000 hat gerade mal ein Zeitraum von nur drei Monaten gelegen. Unglaublich!

Einbindung der Social-Media-Buttons auf hamburg.de

Bereits 2008 haben wir mit der Vernetzung der Inhalte von hamburg.de mit den sozialen Netzen begonnen. Zuerst nur mit Bookmarking-Funktion und dann 2010 auch mit dem Like-Button von Facebook. Wir haben den Like-Button jedoch im Sommer 2010 aus Datenschutzgründen wieder von den hamburg.de-Seiten entfernt. Intensive Diskussionen mit Facebook haben erreicht, dass wir Anfang 2011 die schriftliche Bestätigung von Facebook erhalten haben, dass in der IP-Adresse der User der letzte IP-Adresse-Block gelöscht und nicht gespeichert wird. Im Februar 2011 haben wir die Share-Funktion mit Facebook wieder auf den Seiten eingeführt. Da diese Funktion jedoch nach Aussage von Facebook in der nächsten Zeit abgestelt werden soll und wir auch eine bessere Vernetzung unserer Inhalte mit den sozialen Netzen erreichen wollen, haben wir nun auch den echten Like-Button von Facebook (wieder) eingeführt.

Im Zuge der Einführung des Facebook-Like-Buttons haben wir auch den neuen Goolge+ Button eingeführt. Wir sind überzeugt, dass Goolge+ ein weiterer großer Player innerhalb der sozialen Netze in Deutschland wird. Und natürlich darf auch der Twitter-Button nicht unerwähnt bleiben, der auf unseren Seiten schon ganz lange vorhanden ist.

Also ‚liken‘, ‚plusen‘ und ‚tweeten‘ Sie uns!

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