mobil.hamburg.de im neuen Gewand

30. Juni 2011 von Jörg-Michael Dienemann

Ende Juni 2011 ist es endlich soweit: Der Auftritt mobil.hamburg.de von Hamburgs Stadtportal hat ein neues Layout bekommen. Doch was für die User viel wichtiger ist: Es gibt nun viele neue Inhalte. Neben dem bestehenden Angebot wie dem Shopping-Bereich, dem Branchenbuch und dem für die Bürger der Stadt besonders wichtigen Behördenfinder, gibt’s mobil nun auch das aktuelle Kino-Programm, den ausführlichen Eventkalender für den Großstadtbereich Hamburg und einen Newsbereich . Auch wurde die Einbindung des Stadtplans in die Seiten von hamburg.de deutlich überarbeitet. User können jetzt z.B. im Stadtplan direkt in den Street-View-Modus wechseln. Inbesondere für Touristen und Besucher der Stadt ein interessantes Feature.

Doch auch technisch hat sich eine ganze Menge getan. Wir haben den Auftritt mobil.hamburg.de im Dezember 2009 mit einfachen html-Seiten gestartet. Damals lag der Schwerpunkt noch auf der Optimierung der Ladegeschwindigkeit. Mit dem neuen Release ist die Optimierung der Nutzbarkeit hinzugekommen. Die neuen Seiten und das gewählte Layout sollen beim User ein App-Feeling erzeugen. Auch sollen die Seiten auf allen gängigen Endgeräten eine annähernd gleiche Usability haben. So ist der Auftritt mobil.hamburg.de für die aktuellen Smartphones mit den Betriebssystemen iOS ab Version 3 , Android ab Version 2.1, MS Phone7 und die aktuelle Blackberry Version optimiert worden. Diese Optimierung ist kein leichtes Unterfangen, da es auf den verschiedenen Browsern doch erhebliche Unterschiede in der Interpretation der neuen HTML5-Definition gibt. Erschwerend kam hinzu, dass das aktuelle Phone7
noch gar keine HTML5-Unterstützung bietet (da wir jedoch daran glauben, dass auch diese Plattform im Business-Umfeld eine große Bedeutung haben wird, war uns die Unterstützung dieser Plattform von Anfang an wichtig). Um die App-ähnlichen Interaktionen auf dem User-Interface zu realisieren, wurde ein JavaScript-Framework eingeführt. Hiermit lassen sich Overlay-Menüs, Stadtplan-Layer, das bekannte Sliden/Wischen zum Seitenwechsel und weitere kleine Nettigkeiten realisieren (probieren Sie es einmal aus und entdecken Sie die neuen Funktionen). Zugegeben fordert ein solches Framework auch eine höhere Rechenleistung auf den jeweiligen Smartphones. Jedoch werden in Deutschland Handys ca. alle 18 Monate ausgetauscht (bedingt durch die Laufzeit-Verträge bei den großen Mobilfunk-Providern), so dass wir davon ausgehen können, dass im Markt bereits jetzt eine ausreichend große Verbreitung von leistungsfähigen Smartphones existiert.

Bei uns im Hause wird regelmäßig intensiv darüber diskutiert, ob wir Nativ-Apps für verschiedene Endgeräte entwickeln sollen. Im Jahr 2010 haben wir die Frage eindeutig mit ‚ja‘ beantwortet. Wir haben uns die Nutzung auf dem Portal angeschaut. Das Ergebnis war, dass über 90% aller mobilen User mit einem Endgerät aus dem Hause Apple unser Portal genutzt haben. Auch wenn die übrigen Hersteller in Summe eine größere Marktdurchdringung hatten und auch heute noch haben, war und ist die Nutzung in dieser Hinsicht auf unserem Portal www.hamburg.de eindeutig.

Wir nennen dies die Relevanz von Systemen für die Entscheidungen von (Weiter-) Entwicklungen für die hamburg.de-Plattform. Auch können mit den von Apple zur Verfügung gestellten Abrechnungssystemen für die User sehr nutzerfreundliche Abrechnungsmodelle eingeführt werden. So haben wir im 2. Quartal 2011 den Hafenradar in die iPhone-App integriert. Der Hafenradar ist eine Anwendung, mit der ein User die aktuellen (Echtzeit-) Schiffsbewegungen auf der Elbe verfolgen und sich zusätzlich interessante Informationen über die jeweiligen Schiffe abrufen kann. Diesen Content haben wir als Abo-Modell für unsere User bereitgestellt. Und die Zugriffszahlen geben unserer Entscheidung recht.

In der letzten Zeit steigt bei uns die Nachfrage nach einer Android-App; dies war zu erwarten, da die Verkaufszahlen auch in Deutschland für dieses System stark angestiegen sind. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, auch für das Android-System eine App anzubieten. Es handelt sich bei unserer Lösung um eine Hybrid-App. Dies bedeutet, dass nicht alle Funktionen als nativ (also in der App integriert) abgebildet wurden, sondern diese über die neuen Funktionen, die durch den neuen Auftritt von mobil.hamburg.de bereitgestellt werden, realisiert wurden. Doch ein Problem liegt derzeit noch bei den Anwendungen mit Android-Systemen. Es gibt noch keine vom User einfach bedienbare Zahlungssysteme für die Android-Plattform. Natürlich gibt es viele gute Ansätze, die aber bei den Anbietern noch reifen müssen. Insbesondere die einfache Bedienbarkeit muss gegeben sein. Für die Power-User (die Nerds unter uns) mag dies nicht als Argument dienen, für den größeren Teil der „normalen“ User ist dies aber von großer Bedeutung. Interessante Anbieter für Bezahldienste auf der Android-Plattform können die Dienste von Google und auch Amazon in der Zukunft sein. Aus diesem Grund haben wir die Hafenradar-Funktionalität im ersten Schritt nicht in die neue Android-App integriert.

Der neue Auftritt von mobil.hamburg.de ist ein weiterer Schritt seit dem Start in 2009 im Bereich der Mobilisierung der Inhalte vom großen Portal www.hamburg.de. Die Nutzung des Internets ist durch die ortsunabhängige Verfügbarkeit des Netzes einem starken Umbruch begriffen. Das Verhalten der User wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren radikal verändern. Ein User wird sich nicht mehr aktiv an einen Rechner begeben, um Inhalte über die Stadt Hamburg lesen oder erkunden zu wollen; er wird es dann machen, wenn ihm danach ist – und wo immer es ihm in den Sinn kommt. Und ein User will Inhalte bekommen, die mit seiner aktuellen Situation im Einklang sind. Dies sind die Überlegungen, die wir derzeit in der Weiterentwicklung der mobilen Seiten von hamburg.de untersuchen und verfolgen. Es liegen also „spannende“ Projekte vor uns.  Und Sie als User dürfen entsprechend „gespannt sein“…

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Leinen los mit der Hamburg App

17. Mai 2011 von Mathias Kröning

hamburg.de  macht es möglich: endlich können Sie alle Schiffsbewegungen im Hamburger Hafen und auf der gesamten Elbe permanent verfolgen. „Wie heißt das Schiff?“ „Wie lang ist es?“ „Wohin geht die Reise?“ Mit einem Klick sind alle Informationen auf Ihrem iPhone verfügbar.
Hafenradar heißt die neue Anwendung, die mit der neuesten Version der Hamburg App verfügbar ist.

Wie funktioniert das Hafenradar?

Die Schiffe senden so genannte AIS-Signale, die zur grafischen Darstellung umgewandelt und mit einem kleinen Symbol auf einer googlemaps-Karte dargestellt werden. Per Klick kann eine Detailseite geöffnet werden, auf der die wichtigsten Daten (Name, Heimathafen, Ziel usw.) und Bilder des Schiffs hinterlegt sind.

Super Angebot – Mini Preis

Das neue Feature kann in der Hamburg App zu einem günstigen Einführungspreis im Abo gekauft werden. Für nur 3,99 € pro Jahr oder für 0,79 € monatlich können Sie das Hafenradar für Hamburg und Umgebung nutzen.

Auf der Startseite Ihrer Hamburg App finden Sie in der neusten Version jetzt den Menüpunkt Hafenradar an oberster Stelle. Einfach Klicken und schon geht’s los. Die Abrechnung ist denkbar einfach: die anfallenden Nutzungsgebühren werden direkt über Ihr iTunes-Konto abgerechnet.

Die Nutzung der Ham­burg App ohne Hafenradar bleibt kostenfrei

Falls Sie die Nutzung der Hafenradar App nicht in Anspruch nehmen wollen, können Sie den Menüpunkt über Ihre App-Einstellungen mit wenigen Klicks von der Startseite entfernen.

Spaß pur – ohne Risiko

Das Abo ist jederzeit über das eigene iTunes-Konto kündbar. Sie gehen somit kein Risiko ein und können das Hafenradar für nur 79 Cent für einen Monat lang unverbindlich ausprobieren.
Wie das Kündigen eines Abos funktioniert, haben wir hier zusammengefasst.

Ausführliche Informationen zur mobilen Version des Hafenradars finden Sie auf hamburg.de: Hafenradar App

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