Bilder des Tages: Hamburg kann sich sehen lassen

30. Juni 2011 von Dr. Kai Kaufmann

Was erwartet man von seinem Stadt­por­tal? Neben Ser­vice, Infos und Tipps doch vor allem eins: Ein Stadt­por­tal soll das Gefühl einer Stadt wider­spiegeln. Und was kön­nte das besser ver­mit­teln als Bilder? Bilder sind das, was wir erin­nern. Nicht umsonst heißt es: Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Damit Besucher von hamburg.de jetzt noch mehr bewe­gende und aktuelle Impres­sio­nen von Ham­burg erleben kön­nen, gibt es ab jetzt die Rubrik „Bilder des Tages“ auf  hamburg.de.

Wladimir Klitschko beim hand­festen Train­ing mit Haye, ein junger Ham­burger beim abküh­len­den Hecht­sprung in die Elbe, royaler Besuch aus Spanien beim Shake-hands mit Zaungästen, und, und, und…  All dies gehört zu Ham­burg, ebenso wie die neue Hafencity, die Elb­fontäne oder der Michel. Manch­mal nur einen Moment lang. Doch es sind auch und vor allem diese Momente, die unser Ham­burg prä­gen. Momente, die uns im Gedächt­nis bleiben und so ein Teil unseres Lebens und unseres Ham­burgs werden.

Wie sich Gefühle ständig ändern, ändert sich auch ständig das Gefühl einer Stadt. Jeden Tag auf’s Neue: ab jetzt mit den „Bildern des Tages“ auf hamburg.de, die unser The­men­spek­trum noch größer machen und noch mehr von der Vielfältigkeit unserer Stadt zeigen.

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mobil.hamburg.de im neuen Gewand

von Jörg-Michael Dienemann

Ende Juni 2011 ist es endlich soweit: Der Auftritt mobil.hamburg.de von Ham­burgs Stadt­por­tal hat ein neues Lay­out bekom­men. Doch was für die User viel wichtiger ist: Es gibt nun viele neue Inhalte. Neben dem beste­hen­den Ange­bot wie dem Shopping-Bereich, dem Branchen­buch und dem für die Bürger der Stadt beson­ders wichti­gen Behör­den­finder, gibt’s mobil nun auch das aktuelle Kino-Programm, den aus­führlichen Even­tkalen­der für den Großs­tadt­bere­ich Ham­burg und einen News­bere­ich . Auch wurde die Ein­bindung des Stadt­plans in die Seiten von hamburg.de deut­lich überar­beitet. User kön­nen jetzt z.B. im Stadt­plan direkt in den Street-View-Modus wech­seln. Inbeson­dere für Touris­ten und Besucher der Stadt ein inter­es­santes Feature.

Doch auch tech­nisch hat sich eine ganze Menge getan. Wir haben den Auftritt mobil.hamburg.de im Dezem­ber 2009 mit ein­fachen html-Seiten ges­tartet. Damals lag der Schw­er­punkt noch auf der Opti­mierung der Ladegeschwindigkeit. Mit dem neuen Release ist die Opti­mierung der Nutzbarkeit hinzugekom­men. Die neuen Seiten und das gewählte Lay­out sollen beim User ein App-Feeling erzeu­gen. Auch sollen die Seiten auf allen gängi­gen Endgeräten eine annäh­ernd gle­iche Usabil­ity haben. So ist der Auftritt mobil.hamburg.de für die aktuellen Smart­phones mit den Betrieb­ssys­te­men iOS ab Ver­sion 3 , Android ab Ver­sion 2.1, MS Phone7 und die aktuelle Black­berry Ver­sion opti­miert wor­den. Diese Opti­mierung ist kein leichtes Unter­fan­gen, da es auf den ver­schiede­nen Browsern doch erhe­bliche Unter­schiede in der Inter­pre­ta­tion der neuen HTML5-Definition gibt. Erschw­erend kam hinzu, dass das aktuelle Phone7
noch gar keine HTML5-Unterstützung bietet (da wir jedoch daran glauben, dass auch diese Plat­tform im Business-Umfeld eine große Bedeu­tung haben wird, war uns die Unter­stützung dieser Plat­tform von Anfang an wichtig). Um die App-ähnlichen Inter­ak­tio­nen auf dem User-Interface zu real­isieren, wurde ein JavaScript-Framework einge­führt. Hier­mit lassen sich Overlay-Menüs, Stadtplan-Layer, das bekan­nte Sliden/Wischen zum Seit­en­wech­sel und weit­ere kleine Net­tigkeiten real­isieren (pro­bieren Sie es ein­mal aus und ent­decken Sie die neuen Funk­tio­nen). Zugegeben fordert ein solches Frame­work auch eine höhere Rechen­leis­tung auf den jew­eili­gen Smart­phones. Jedoch wer­den in Deutsch­land Handys ca. alle 18 Monate aus­ge­tauscht (bed­ingt durch die Laufzeit-Verträge bei den großen Mobilfunk-Providern), so dass wir davon aus­ge­hen kön­nen, dass im Markt bere­its jetzt eine aus­re­ichend große Ver­bre­itung von leis­tungs­fähi­gen Smart­phones existiert.

Bei uns im Hause wird regelmäßig inten­siv darüber disku­tiert, ob wir Nativ-Apps für ver­schiedene Endgeräte entwick­eln sollen. Im Jahr 2010 haben wir die Frage ein­deutig mit ‘ja’ beant­wortet. Wir haben uns die Nutzung auf dem Por­tal angeschaut. Das Ergeb­nis war, dass über 90% aller mobilen User mit einem Endgerät aus dem Hause Apple unser Por­tal genutzt haben. Auch wenn die übrigen Her­steller in Summe eine größere Mark­t­durch­dringung hat­ten und auch heute noch haben, war und ist die Nutzung in dieser Hin­sicht auf unserem Por­tal www.hamburg.de eindeutig.

Wir nen­nen dies die Rel­e­vanz von Sys­te­men für die Entschei­dun­gen von (Weiter-) Entwick­lun­gen für die hamburg.de-Plattform. Auch kön­nen mit den von Apple zur Ver­fü­gung gestell­ten Abrech­nungssys­te­men für die User sehr nutzer­fre­undliche Abrech­nungsmod­elle einge­führt wer­den. So haben wir im 2. Quar­tal 2011 den Hafen­radar in die iPhone-App inte­gri­ert. Der Hafen­radar ist eine Anwen­dung, mit der ein User die aktuellen (Echtzeit-) Schiffs­be­we­gun­gen auf der Elbe ver­fol­gen und sich zusät­zlich inter­es­sante Infor­ma­tio­nen über die jew­eili­gen Schiffe abrufen kann. Diesen Con­tent haben wir als Abo-Modell für unsere User bere­it­gestellt. Und die Zugriff­szahlen geben unserer Entschei­dung recht.

In der let­zten Zeit steigt bei uns die Nach­frage nach einer Android-App; dies war zu erwarten, da die Verkauf­szahlen auch in Deutsch­land für dieses Sys­tem stark angestiegen sind. Aus diesem Grund haben wir uns entsch­ieden, auch für das Android-System eine App anzu­bi­eten. Es han­delt sich bei unserer Lösung um eine Hybrid-App. Dies bedeutet, dass nicht alle Funk­tio­nen als nativ (also in der App inte­gri­ert) abge­bildet wur­den, son­dern diese über die neuen Funk­tio­nen, die durch den neuen Auftritt von mobil.hamburg.de bere­it­gestellt wer­den, real­isiert wur­den. Doch ein Prob­lem liegt derzeit noch bei den Anwen­dun­gen mit Android-Systemen. Es gibt noch keine vom User ein­fach bedi­en­bare Zahlungssys­teme für die Android-Plattform. Natür­lich gibt es viele gute Ansätze, die aber bei den Anbi­etern noch reifen müssen. Ins­beson­dere die ein­fache Bedi­en­barkeit muss gegeben sein. Für die Power-User (die Nerds unter uns) mag dies nicht als Argu­ment dienen, für den größeren Teil der “nor­malen” User ist dies aber von großer Bedeu­tung. Inter­es­sante Anbi­eter für Bezahl­dien­ste auf der Android-Plattform kön­nen die Dien­ste von Google und auch Ama­zon in der Zukunft sein. Aus diesem Grund haben wir die Hafenradar-Funktionalität im ersten Schritt nicht in die neue Android-App integriert.

Der neue Auftritt von mobil.hamburg.de ist ein weit­erer Schritt seit dem Start in 2009 im Bere­ich der Mobil­isierung der Inhalte vom großen Por­tal www.hamburg.de. Die Nutzung des Inter­nets ist durch die ort­sun­ab­hängige Ver­füg­barkeit des Net­zes einem starken Umbruch begrif­fen. Das Ver­hal­ten der User wird sich in den näch­sten drei bis fünf Jahren radikal verän­dern. Ein User wird sich nicht mehr aktiv an einen Rech­ner begeben, um Inhalte über die Stadt Ham­burg lesen oder erkun­den zu wollen; er wird es dann machen, wenn ihm danach ist – und wo immer es ihm in den Sinn kommt. Und ein User will Inhalte bekom­men, die mit seiner aktuellen Sit­u­a­tion im Ein­klang sind. Dies sind die Überlegun­gen, die wir derzeit in der Weit­er­en­twick­lung der mobilen Seiten von hamburg.de unter­suchen und ver­fol­gen. Es liegen also “span­nende” Pro­jekte vor uns.  Und Sie als User dür­fen entsprechend „ges­pannt sein“…

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Zwitscher-Überflug: hamburg.de hat 10.000 Follower

10. Juni 2011 von Dr. Kai Kaufmann

Fast kön­nte man sagen, man hört’s von allen Däch­ern. Wann immer es Neues über die Stadt zu berichten gibt, lässt hamburg.de es jeden wis­sen. Und das auf allen Kanälen. Da darf natür­lich auch Twit­ter nicht fehlen, der welt­größte Microblogging-Dienst. Kurz vor Som­mer­be­ginn ist das hamburg.de-Gezwitscher mit einem neuen Rekord ger­adezu unüber­hör­bar gewor­den: Jetzt  freut sich das offizielle Stadt­por­tal über den 10.000sten Twitter-Follower unter twitter.com/hamburg_de.

Seit Dezem­ber 2007 ist hamburg.de auf Twit­ter aktiv. Und das außergewöhn­lich erfol­gre­ich. Kein anderes ver­gle­ich­bares deutsches Städtepor­tal , außer dem Haupt­stadt­por­tal, hat so viele Fol­lower wie hamburg.de.

Auf dem Blog-Kanal gibt’s Aktuelles aus allen Bere­ichen, die die Hans­es­tadt bewe­gen. Beson­ders beliebt sind Infos über Ver­anstal­tun­gen vom Marathon bis zum Straßen­fest oder Tipps für das Woch­enende. Genauso gern gese­hen auf Twit­ter: Ankündi­gun­gen wie der Besuch stolzer Luxu­sliner, allen voran die Queen Mary 2, oder der alljährliche „Sprudel­start“ der  Alster­fontäne. Ganz weit vorn auf der Beliebtheitsskala mit pos­i­tiven Kom­mentaren und soge­nan­nten „Retweets, Replys“ sind auch die Dinge, die das tägliche Leben leichter machen kön­nen – wenn man von ihnen weiß: Verkehrsnachrichten wie tägliche Staus oder S– und U-Bahn-Störungen.

Was unsere Fol­low­ers in Zukunft noch öfter  von hamburg.de gezwitschert  bekom­men möchten, das wis­sen unsere Fol­lower natür­lich am besten selbst. Deshalb kön­nen sie jetzt ihre Wün­sche unter hamburg.de/twitter direkt an uns twit­tern. Man lernt ja nie aus…

Die gute Nachricht vom Knacken der 10.000 Follower-Marke steht nicht allein. Erst im April gewann hamburg.de den 400.000sten Facebook-Fan für sich. Seit­dem ist die Com­mu­nity auf über 470.000sten Fans angewach­sen, also kurz vor der Traum­marke von einer hal­ben Mil­lion. Nach Face­book bestätigt nun auch der Twitter-Erfolg unsere kon­se­quent ver­fol­gte Social-Media-Strategie: der kon­tinuier­liche Dia­log mit den Nutzern von hamburg.de.

Wir bedanken uns bei unseren Foll­w­ers und freuen uns nicht nur in diesem Som­mer auf noch mehr Gezwitscher.

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hamburg.de zensiert nicht

9. Februar 2011 von Nina Reddemann

Liebe Besucherin­nen und Besucher,

in Ham­burg herrscht Wahlkampf und dieser macht auch vor hamburg.de nicht Halt. Als Stadt­por­tal sehen wir unsere Auf­gabe darin, Sie zu informieren. Dafür greifen wir auch auf bere­its etablierte externe Anwen­dun­gen zurück und inte­gri­eren diese als Ser­viceange­bote in hamburg.de. Eine Anwen­dung, die zu Diskus­sio­nen geführt hat, ist wahl.de

Wahl.de misst bun­desweit die Online-Aktivitäten von Parteien und Poli­tik­ern und stellt diese Aktiv­itäten mit den entsprechen­den Links zu den Home­pages und zu den Social-Media-Aktivitäten dar. Die Daten wer­den indi­vidu­ell vom wahl.de-Betreiber com­puc­cino recher­chiert. Als redak­tionelles Ange­bot erhebt wahl.de keinen Anspruch auf Voll­ständigkeit son­dern setzt auf Qual­ität statt auf Quan­tität. Angezeigt wer­den nur die Kan­di­daten der Parteien, die in Frak­tion­sstärke im Bun­destag oder in der Ham­bur­gis­chen Bürg­er­schaft vertreten sind.

Da also in der Kan­di­datenüber­sicht von wahl.de, die u.a. auch auf hamburg.de einge­bun­den war, nicht alle Kan­di­daten aller Parteien aufge­führt sind, wurde in einem Blog­beitrag der Stadt Ham­burg Zen­sur zulas­ten kleinerer Parteien vorgeworfen.

Der Vor­wurf der Zen­sur wiegt schwer, ist aber nicht zutr­e­f­fend. In dem von unserer Redak­tion erstell­ten Wahlspe­cial finden sich umfassende Infor­ma­tio­nen, mit denen wir auch das Inter­esse der Wäh­lerin­nen und Wäh­ler für die Wahlen stärken wollen: Wahl-O-Mat, Infor­ma­tio­nen zum neuen Wahlrecht, Muster­stim­mzettel, der Link zur voll­ständi­gen Liste aller Kan­di­daten bei der Ham­bur­gis­chen Bürg­er­schaft und mehr. Die Ein­bindung von wahl.de wurde von eini­gen anders wahrgenommen.

Als offizielles Stadt­por­tal ste­hen wir in einem beson­deren Fokus, der hier zu eini­gen Missver­ständ­nis­sen geführt hat. In aller Deut­lichkeit: Wir zen­sieren nicht. Wir wollen mit unseren The­men die Nutzerin­nen und Nutzer informieren. Das Ange­bot von wahl.de bis zum 20. Feb­ruar mit allen Kan­di­daten und den entsprechen­den Links zu bestücken, ist zeitlich nicht mach­bar. Eine umfassende Darstel­lung der Kan­di­daten wird von uns in der öffentlichen Wahrnehmung allerd­ings erwartet.

Wir sind uns dieser Ver­ant­wor­tung bewusst und haben uns daher entschlossen, in Übere­in­stim­mung mit der Press­es­telle des Sen­ats, die die Rubriken Bürg­erser­vice und Stadt & Stadt betreut, die Seite mit der Kan­di­daten­suche von wahl.de abzuschalten.

Nach wie vor hal­ten wir Ange­bote wie wahl.de für sin­nvoll und für eine gute Ergänzung zu offiziellen Kan­di­daten­lis­ten. Der Wahlkampf der Parteien hat sich in den let­zen Jahren verän­dert, die Online-Aktivitäten haben stark zugenom­men und immer mehr Poli­tiker ent­decken die Möglichkeit, ihre Wäh­ler schnell zu informieren und mit ihnen über Kanäle wie Twit­ter und Face­book in einen Dia­log zu treten. Die Zusam­men­stel­lung dieser Social-Media-Aktivitäten macht wahl.de so span­nend. Denn ein Twitter-Stream sagt oft mehr über einen Kan­di­daten aus, als Antworten auf die ewig gle­ichen Fragen.

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Wir nehmen echten Datenschutz ernst!

14. Januar 2011 von georg konjovic

Nach­dem auf dem von uns sehr geschätzten juris­tis­chen Blog www.internet-law.de dessen Betreiber, der IT-Fachanwalt Thomas Stadler, einen kri­tis­cher Beitrag zum Thema “Daten­schutz auf hamburg.de” veröf­fentlichte, gab der Daten­schutzbeauf­tragte der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg hierzu eine Presseerk­lärung ab.

Lei­der sind Daten­schutzdiskus­sio­nen in Deutsch­land meist nicht sach­lich zu führen, sie driften viel zu schnell ins Emo­tionale ab. Als strik­ter Ver­fechter eines wirkungsvollen, tat­säch­lichen Daten­schutzes – und diese Rolle haben wir als hamburg.de auch in diesem Blog bere­its unter­mauert (ich erin­nere nur an den Face­book Like-Button sowie an unsere Empfehlung die Daten­schutze­in­stel­lun­gen bei Face­book zu überprüfen) – möchten wir aber an dieser Stelle einige kurze Fak­ten auf den Tisch legen:

Thomas Stadler bemän­gelt in seinem Post, dass das bei hamburg.de einge­set­zte Zäh­lver­fahren zur Erhe­bung und Ausweisung von Online-Reichweiten bei der IVW nicht daten­schutzkon­form sei.

Was steckt dahin­ter? Wie die meis­ten wer­be­fi­nanzierten Inter­net­por­tale Deutsch­lands setzt auch das Stadt­por­tal hamburg.de zur Mes­sung seiner Reich­weite das sog. IVW-Verfahren ein. die IVW (Infor­ma­tion­s­ge­mein­schaft zur Fest­stel­lung der Ver­bre­itung von Wer­be­trägern) ist eine staatlich unab­hängige, nicht kom­merzielle und neu­trale Prüfin­sti­tu­tion und ver­sorgt die Medien– und Wer­be­branche sowie die inter­essierte Öffentlichkeit mit grundle­gen­den Daten für die Ver­mark­tung von Medien als Wer­be­träger (www.ivw.de). Die regelmäßige Erhe­bung der Online-Reichweiten von mehr als 1.400 Internet-Angeboten hat die IVW dem zu diesem Zwecke gegrün­de­ten Unternehmen InfOn­line GmbH übertra­gen. Die Mes­sung erfolgt mit dem skalier­baren zen­tralen Messsys­tem (szm). Die Gesellschafter der InfOn­line sind die führen­den Ver­bände der deutschen Medi­en­wirtschaft (www.infonline.de).

Wichtig also: Der Blog­beitrag von Thomas Stadler spricht Daten­schutzmän­gel bei über 1.400 deutschen Web­sites an, die der IVW angeschlossen sind. Pop­uläre Beispiele: Spiegel Online, Zeit Online, Stern.de, taz, Süd­deutsche Zeitung, Welt Online, Bild.de und – vielle­icht etwas weniger pop­ulär – auch hamburg.de (und koeln.de, berlin.de, …).

Das SZM-Verfahren wird kon­tinuier­lich weit­er­en­twick­elt und als langjähriger Kunde von IVW/InfOnline setzt hamburg.de sich dafür ein, dass hier­bei neueste tech­nol­o­gis­che Entwick­lun­gen und aktuelle Anforderun­gen des Daten­schutzes berück­sichtigt werden.

Fakt ist: Die InfOn­line spe­ichert keine IP-Adressen, weder gekürzt noch in Orig­i­nal­länge. Aber sie nutzt zur Zeit die voll­ständige IP-Adresse, um eine Geo­ref­eren­zierung durchzuführen (Fragestel­lung: „Aus welchen Regio­nen kom­men die User eine Web­site?“). Nach der Bil­dung der Geo­ref­erenz wird die IP-Adresse voll­ständig gelöscht.

Ganz deut­lich: hamburg.de sieht jegliche Ver­wen­dung voll­ständi­ger IP-Adressen sehr kri­tisch und drängt Dienstleister/Partner zu einer Verän­derung ihres Ver­hal­tens. So haben wir im Mai 2010 unseren Webcontrolling-Anbieter Net­stadt (mit seinem Pro­dukt Site­s­tat) beauf­tragt, nur noch um das let­zte Seg­ment (Beispiel: 123.456.789.xxx) gekürzte IP-Adressen zur Auswer­tung von Traf­fic zu ver­wen­den. Noch deut­licher wur­den wir bei Face­book, als wir den Like-Button ent­fer­n­ten, weil dieser damals daten­schutzrechtliche Bedenken nicht aus­räu­men kon­nte (dies ist nun anders, dazu an anderer Stelle mehr).

Bei IVW/InfOnline kann hamburg.de – ebenso wenig andere einzelne Mit­glieder — nicht einen Auf­trag zur Änderung des Zäh­lver­fahrens erteilen. Auf­grund der Struk­tur der Reich­weit­en­er­he­bun­gen (IVW, AGOF, diverse Gremien, Ver­bände etc.) kann nicht ein einzel­ner Kunde wie hamburg.de eine Änderung im Zäh­lver­fahren dik­tieren. Bei aller Notwendigkeit zur schnellen Umset­zung möchte ich an dieser Stelle ganz deut­lich sagen: Es muss hier mit Bedacht vorge­gan­gen wer­den, denn die zen­trale, objek­tive und ver­gle­ich­bare Reich­weit­en­er­he­bung bei der IVW ist Grund­lage des gesamten Online-Werbemarktes in Deutsch­land. Schnellschüsse kön­nen hier fatale Fol­gen haben!

Was also tun?

Wir haben ver­gan­gene Woche an einem Gespräch zwis­chen der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg (genauer: Behörde für Wirtschaft und Arbeit), dem Ham­bur­gis­chen Beauf­tragten für Daten­schutz und Infor­ma­tions­frei­heit sowie der IVW und der InfOn­line teilgenom­men bzw. diesen Dia­log mit befördert. Uns war es ein Anliegen, juristisch-politische Bedenken (der Ham­bur­gis­che Daten­schutzbeauf­tragte ist weder für IVW noch für InfOn­line zuständig, da beide in Berlin bzw. Bonn sitzen!) über Bord zu wer­fen und einen kon­struk­tiven, lösung­sori­en­tierten Aus­tausch zu starten.

Die Ergeb­nisse kön­nen sich sehen lassen: Bis Juli 2011 wollen IVW/InfOnline/AGOF das Zäh­lver­fahren so umstellen, dass die Daten­schutzbe­denken aus­geräumt sind. Natür­lich: Eine Umset­zung bin­nen 25 Minuten wäre toller, aber angesichts der Organ­i­sa­tion­sstruk­tur der Reich­weit­e­nausweisung ist dies nicht real­is­tisch und der 6-Monats-Zeitraum ein her­vor­ra­gen­des Ergebnis.

Wir bedauern sehr, dass wieder ein­mal eine wichtige, und von Thomas Stadler zurecht angestoßene Daten­schutzdiskus­sion, mehr und mehr ins Absurde abgleitet. Dass eine Nachricht­e­na­gen­tur in ihrer Berichter­stat­tung so tut, als sei das von hamburg.de einge­set­zte IVW-Verfahren (welches die Agen­tur gerne IVWBox.de nennt) eine große Beson­der­heit, ent­behrt nicht einer gewis­sen Tragik. Wir unter­stellen, dass 99% der Kun­den dieser Nachricht­e­na­gen­tur eben­falls die IVW-Ausweisung vornehmen lassen.

Ebenso bedauern wir, dass sich der Ham­bur­gis­che Daten­schutzbeauf­tragte ver­an­lasst sah, seinen Auftritt unter dem Dach von hamburg.de zu ent­fer­nen. Das Nicht-Verfügbarmachen von für Bürger wichti­gen Infor­ma­tio­nen in Hin­blick auf Daten­schutz­be­lange ist mit Sicher­heit nicht das Ziel von Thomas Stadlers Blog gewe­sen. Hierzu hat Udo Vet­ter im Law­blog auch etwas geschrieben.

Hamburg.de sieht sich als das dig­i­tale „Tor zur Stadt“ in Ham­burg und als aktiver, kon­struk­tiver Gestal­ter der Online-Welt. Die von uns im Por­tal einge­set­zten Tech­nolo­gien sind daten­schutzkon­form, darauf legen wir größten Wert und wer­den von diesem Kurs auch nie abwe­ichen. Dass die oblig­a­torische Mit­glied­schaft in der IVW nun zu einem „To-Do“ in diesem Bere­ich führt, ist für uns kein Ärger­nis. Die Umstel­lung im IVW-Zählverfahren bis Mitte 2011 wird auf einen Schlag über 1.400 Medi­en­ange­bote in Deutsch­land sicherer in Hin­blick auf die erfassten Daten machen. Das ist ein gutes Ergeb­nis für uns, für alle Medi­en­an­bi­eter und für die Besucherin­nen und Besucher unserer Web­sites. Und es zeigt, dass eine Verbesserung auch ohne neue, ausufer­nde Gesetze und hochkochende Debat­ten möglich ist. Dia­log ist alles.

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Facebook Places: Datenschutzeinstellungen prüfen

20. August 2010 von georg konjovic

Liebe Besucherin­nen und Besucher,

die offizielle Hamburg-Fanpage bei Face­book erfreut sich enormer Beliebtheit: Zum Zeit­punkt der Erstel­lung dieses Blog­beitrages verze­ich­nen wir dort 224.166 Fans; täglich kom­men etwa 1.000 neue hinzu. Ham­burg ist auch bei Face­book ein beliebter Mag­net und die vie­len pos­i­tiven Beiträge auf der (für alle Fans offe­nen!) Pin­nwand bele­gen dies ebenso.

In den USA ist nun ein neuer Ser­vice ges­tartet wor­den: Face­book Places. Mit diesem Dienst kön­nen Kun­den von Face­book, ana­log zum Anbi­eter foursquare, mit­teilen, wo sie sich derzeit befinden. Das “Wo-ist-wer”-Internet nimmt somit immer weiter Kon­tur an und wird mit Sicher­heit eine neue Evo­lu­tion­sstufe darstellen.

Daten­schutze­in­stel­lun­gen jetzt (!) überprüfen

Lei­der hat Face­book auch bei deutschen Kun­den, die den Dienst noch nicht nutzen kön­nen, drei Ein­stel­lun­gen bzgl. des Daten­schutzes vorgenom­men, die aus unserer Sicht zu kri­tisieren sind. Denn erstens wur­den diese Optio­nen ohne Wis­sen der Kun­den vor­belegt und zweit­ens wur­den sie teils so offen kon­fig­uri­ert, dass es zahlre­ichen Kun­den so nicht genehm sein dürfte.

Wie Sie Ihre Ein­stel­lun­gen am besten sofort überprüfen und dann nach Ihren Vorstel­lun­gen justieren kön­nen, lesen Sie z.B. bei netzpolitig.org oder in meinem pri­vaten Blog.

P.S.: Derzeit ist nicht bekannt, wann Places in Deutsch­land startet.

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hamburg.de hilft: Computer Spende Hamburg e.V.

21. Juli 2010 von georg konjovic

Liebe Besucherin­nen und Besucher,

selb­stre­flek­tierend muss ich geste­hen, dass ich bis­lang mit gebrauchten und in die Jahre (mitunter auch nur in die Monate) gekomme­nen Com­put­ern, Note­books, Mobil­funkgeräten etc. stets wie folgt umge­gan­gen bin: Rein in die Ver­pack­ung, ab zu eBay und über einen net­ten Geld­be­trag auf dem Konto gefreut. War das Gerät gar nicht mehr auf dem Markt loszuw­er­den, gab ich es ein­fach beim Wert­stoffhof ab. Wer sollte denn bitte noch einen alten Pentium-PC gebrauchen können?

Dass es sehr wohl einen besseren Weg gibt, seine alten PCs und Periph­eriegeräte “loszuw­er­den”, zeigt der Ham­burger Verein “Com­puter Spende Ham­burg e.V.”. Dieser sam­melt alte IT, arbeitet sie auf (z.B. durch Ein­satz neuer Fest­plat­ten oder RAM) und verteilt diese an Hartz IV-Empfänger. Wie abgeschnit­ten vom inzwis­chen nor­malen All­tag muss eine Fam­i­lie sein, die kein­er­lei Com­puter zu Hause ste­hen hat? Welche Sprüche müssen sich deren Kinder in der Schule anhören? Welche Chan­cen haben heutzu­tage handgeschriebene Bewer­bun­gen mit per Tipp-Ex kor­rigierten Fehlern?

Bis vor weni­gen Tagen kan­nte ich die “Com­puter Spende Ham­burg e.V.” nicht. Helfer auf leisen Sohlen scheinen dort zu werkeln. Am 14.7. veröf­fentlichte SPIEGEL ONLINE einen Artikel mit der Überschrift “Ich schenk dir das Tor zu Welt” über genau diesen Verein. Die Überschrift hätte tre­f­fender nicht sein können.

Ich bin sehr erfreut darüber, dass auch meine Kol­legin­nen und Kol­le­gen bei hamburg.de begeis­tert waren von diesem Verein und sogle­ich eine neue Episode von “hamburg.de hilft” erstell­ten. Das Stadt­por­tal hamburg.de unter­stützt aus­drück­lich den Spende­naufruf des Vere­ins und hat hierzu eine Infor­ma­tion­s­seite online genom­men: Com­puter Spende Ham­burg Artikel bei hamburg.de sowie dem Verein einen Branchenbuch-Eintrag (zum leichteren Auffinden) geschenkt (Com­puter Spende Ham­burg im Branchenbuch).

Unsere aktuelle IT-Ausstattung ist kom­plett geleast, so dass wir aus­rang­ierte Kom­po­nen­ten lei­der nicht stiften kön­nen, da diese dem Leas­ingge­ber gehören. Wir hof­fen jedoch, dass wir mit der (kosten­freien) Präsenz im Stadt­por­tal unseren Beitrag zur Unter­stützung dieser Idee leis­ten kön­nen. Pri­vat wer­den wir alle bei hamburg.de sicher nicht mehr sor­g­los mit “alten” PCs umge­hen, son­dern diese dem guten Zweck zuführen.

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EXPO-Bericht: Hamburg-Tag, 1. Teil

30. Mai 2010 von georg konjovic

Liebe Leserin­nen und Leser,

nach­dem mein Kol­lege Philip Pflüger zur Eröff­nung der EXPO 2010 bere­its einige Tage in Shang­hai ver­bracht und tolle Episo­den im hamburg.de EXPO Video-Blog veröf­fentlicht hat, weile ich nun seit gestern für drei Nächte in dieser atem­ber­auben­den Metro­pole. Ich weiß nicht, wer von Ihnen bere­its ein­mal in Shang­hai war, aber allen anderen sei diese Mil­lio­nen­stadt in einem Wort zusam­menge­fasst: Wow!

Gestern stand nach der Ankunft am späten Nach­mit­tag und dem Check-In im Hotel zunächst ein Ori­en­tierungss­pazier­gang an. Ich war bere­its vor fünf Jahren ein­mal hier anlässlich einer Deutsch-Chinesischen Hochzeit, aber ich kon­nte mich tat­säch­lich an nur noch wenig erin­nern. Bzw. eigentlich ist das falsch: Vieles hatte sich so immens verän­dert, dass die Stadt ein vol­lkom­men neues Gesicht erhal­ten hat an etlichen Orten. Nehmen wir die prächtige Ufer­prom­e­nade THE BUND: Hier sieht alles niegel­nagel neu und top gepflegt aus. Pünk­tlich zur EXPO 2010 wur­den die Arbeiten hier erledigt und man genießt bei einem schö­nen Spazier­gang einen tollen Blick auf die Sky­line von Pudong:

Mor­gen (bzw. hier schon heute am 31.05. — wir haben +6 Stun­den) ist Hamburg-Tag auf der EXPO 2010. Wie Sie vielle­icht wis­sen bzw. gele­sen haben, ist Ham­burg nicht nur ein ver­trauter Städtepart­ner Shang­hais, son­dern eine der “Case Study”-Städte, die im Rah­men der EXPO ausstellen dür­fen. Das Ham­burg House steht auf der Puxi-Seite des Gelän­des und informiert Besucher zum nach­halti­gen Bauen (Pas­sivhaus). Es bleibt im übrigen auch nach der EXPO erhal­ten und wird nicht — wie die meis­ten anderen Bauten — wieder abge­tra­gen. Mor­gen fol­gen hier mehr Bildein­drücke vom Ham­burg House (vorab gibt’s aber auch schon ein Video im EXPO Blog).

Bevor mor­gen die 50-köpfige Ham­burger Del­e­ga­tion, ange­führt vom Ersten Bürg­er­meis­ter Ole von Beust, auf der EXPO ein­trifft und den Hamburg-Tag offiziell startet, durften heute bere­its die Jungs von Revolver­held ordentlich die Bühne in der Nähe des Ham­burg Houses rocken:

Revolver­held haben nicht nur einen tollen Auftritt hin­gelegt, son­dern das zu 99,99% aus chi­ne­sis­chen Besuch­ern beste­hende Pub­likum total begeis­tert. Ich fand das faszinierend: Eine deutsche Rock­band, die auss­chließlich (!) deutsche Texte sang, begeis­terte Hun­derte Chi­ne­sen, die kaum ein Wort ver­standen haben dürften. Aber die Stim­mung war wirk­lich phänom­e­nal, kein Witz — es wurde richtig gerockt!

Etwas schwieriger gestal­tet sich auf der EXPO die Ver­sorgung mit Bier. Coke etc. gibt’s an jeder Ecke, Bier jedoch nicht — oder ich was schlicht zu dumm es zu finden oder zu bestellen. Jeden­falls schlen­derte ich nach dem Revolverheld-Auftritt noch in dem einen oder anderen Pavil­lion herum. Bei den Aus­traliern wurde ich dann fündig:

Bis­lang war ich tagsüber noch nicht auf der EXPO (mor­gen dann), aber die heutige Abend­stim­mung war toll. Überall faszinierende Licht­ef­fekte; nicht nur an den Pavil­lions, son­dern auch an Brücken und Ufer­gelän­dern bzw. sim­plen Lat­er­nen. Ein Far­ben­rausch, aber in einer angenehmen Dosis.

Vom Revolverheld-Auftritt habe ich einige Video-Schnipsel gedreht, bezwei­fle jedoch, dass ich während meines Aufen­thaltes hier zum Schnei­den und Ver­to­nen komme. Sie wer­den also dem­nächst aus Deutsch­land nachgereicht!

Nun freue ich mich auf den morgi­gen Hamburg-Tag und bin ges­pannt auf die Reak­tio­nen der EXPO-Besucher. Bisher hin­ter­lässt diese Weltausstel­lung einen sehr pos­i­tiven Ein­druck bei mir in einer sehr sehenswerten Weltmetropole.

P.S.: Fol­gen Sie gerne hamburg.de bei twit­ter — Post­ings mit “(gk)” Zusatz stam­men von mir live aus Shanghai.

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(Update: ver.di korrigiert) ver.di wirft hamburg.de Zensur vor / Unser Position

28. Mai 2010 von georg konjovic

Update heute 18 Uhr — ver.di ver­sandte fol­gende Nach­info an die Medien:

der Geschäfts­führer von hamburg.de, Herr Georg Kon­jovic, hat mich soeben darauf hingewiesen, dass für die von ver.di kri­tisierten Veröf­fentlichun­gen bzw. deren Unter­las­sung auss­chließlich die Freie und Hans­es­tadt Ham­burg und nicht das Stadt­por­tal hamburg.de ver­ant­wortlich sei und sich unser Zorn und unsere Vor­würfe auss­chließlich an die FHH richten wür­den. Diesem klarstel­len­den Hin­weis und dieser Auf­forderung entspreche ich hiermit.

Vie­len Dank, ver.di, für die schnelle Reak­tion. Und jetzt gehen wir gemein­sam ins Wochenende!

Liebe Leserin­nen und Leser,

es hätte ein schöner Fre­itag wer­den kön­nen. Aber lei­der sah sich die Gew­erkschaft ver.di ermuntert, eine Pressemit­teilung mit der erbaulichen Überschrift “hamburg.de — Sen­atskri­tiker müssen draußen bleiben” zu ver­bre­iten. Was sich wie ein Hun­de­ver­botss­child vor Super­mark­t­türen liest, bietet jedoch weit weniger Anlass zum Lachen und Schmun­zeln als gehofft.

hamburg.de würde zen­sieren, so der Vor­wurf von ver.di-Landeschef Wolf­gang Rose. Har­ter Tobak!

Was war geschehen? Ich kann nur mut­maßen. Denn die gesamte Pressemit­teilung bzw. Herrn Roses Ärger richtet sich gar nicht gegen das Stadt­por­tal hamburg.de als solches (und wohl auch nicht gegen unser Unternehmen die hamburg.de GmbH & Co. KG im speziellen), son­dern gegen die Sen­atskan­zlei der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg. Ich kann nur mut­maßen und aus der kryptisch-säuerlichen Pressemit­teilung mein Wis­sen ziehen: Anscheinend wur­den auf Infor­ma­tion­s­seiten der Ham­burger Sen­atskan­zlei in der Rubrik Stadt+Staat zum Thema Haushalt­slage nur städtis­che Posi­tio­nen ver­bre­itet. Vorhan­dene Gegen­mei­n­un­gen (wohl unter anderem von Herrn Rose?) seien, so ver.di, nicht ver­bre­itet wor­den. Außer­dem sei (diesen Vor­wurf kann ich nun gar nicht ver­ste­hen) ein Foto ver­wen­den wor­den, welches Ole von Beust in vorteil­hafter Pose zeigt.

Nun denn. Ich kann, und das habe ich sowohl Herrn Rose als auch seiner Press­esprecherin Frau Bauer soeben per E-Mail mit­geteilt, die Verärgerung dur­chaus nachvol­lziehen. Schließlich bin ich auch regelmäßig ver­schnupft, wenn meine Mei­n­ung nicht gle­ich weit­er­ver­bre­itet wird, wie ich es mir gerne wün­schte. Aber daraus den mas­siven Vor­wurf der Zen­sur gegen das gesamte Stadt­por­tal hamburg.de und seinen Betreiber zu richten? Mutig! Nein, unverschämt!

Kurz und knackig in weni­gen Punk­ten die Faktenlage:

1. Die Sen­atskan­zlei schreibt einen Text und erstellt Fotos als Berichter­stat­tung zur Ham­burger Haushalt­slage und lässt darin nur städt. Vertreter zu Wort kommen.

2. ver.di ist erbost, weil die eigene Mei­n­ung bzw. weit­ere kri­tis­che Stim­men nicht darin Erwäh­nung finden.

3. ver.di ver­bre­itet heute diese Pressemit­teilung und wirft ganz hamburg.de Zen­sur vor.

4. Frau Bauer benennt sich als Ansprech­part­nerin in der Pressemit­teilung, ich erre­iche sie tele­fonisch nicht.

5. Eine E-Mail an Frau Bauer kommt zurück: Sie sei heute außer Haus.

6. ver.di sah es nicht als nötig an, uns (also hamburg.de) ein­mal zu kon­tak­tieren, bevor die Zensur-Vorwürfe ver­bre­itet werden

Mein Fazit: Ich bin ent­täuscht. Ent­täuscht darüber, dass eine Gew­erkschaft so lari-fari mit dem Begriff “Zen­sur” umgeht und ihn aus meiner Sicht sogar mas­siv miss­braucht aus Effek­thascherei. Freilich, eine Pressemit­teilung mit dem Tenor “Sen­atskan­zlei ver­bre­itet nur ihre Posi­tion auf hamburg.de” liest sich weniger spek­takulär als eine mit dem Begriff “Zen­sur”. Aber geht es ver.di aus­gerech­net bei solchen ern­sten The­men wirk­lich nur um Effekte und nicht um Verän­derun­gen? Ent­täuscht auch davon, dass ver.di es nicht für nötig hält, uns als Betreiber von hamburg.de zu kon­tak­tieren. Hat man dort Angst davor, dass danach eine Effekt-Presseinfo nicht mehr ver­bre­it­bar wäre?

In aller Deut­lichkeit: Wir, also die hamburg.de GmbH & Co. KG, führen weder Zen­sur durch noch befür­worten wir diese in irgen­deinem Zusam­men­hang. Uns sind zu jedem von uns redak­tionell begleit­eten Thema alle Posi­tio­nen, pro/contra, her­zlich Willkom­men. Wir haben keine Angst vor Kri­tik, son­dern stellen uns dieser. Die Rubriken “Stadt+Staat” und “Bürgerinfo/-service” wer­den unab­hängig von der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg ver­ant­wortet. Hier­auf haben wir keinen direk­ten Einfluss.

Und nun? Ich habe ver.di um Klarstel­lung gebeten. Hier wird das Ham­burger Stadt­por­tal verunglimpft und somit alle dem Por­tal und der Stadt mit Herzblut ver­bun­de­nen Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter meiner Gesellschaft sowie der Stadt Ham­burg sowie unserer zahlre­ichen Part­ner. Hof­fentlich zeigt ver.di Ver­nunft und Einsicht.

Schönes Woch­enende uns allen!

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Tickets für das Elbphilharmonie-Richtfest gewinnen

21. Mai 2010 von georg konjovic

Liebe Besucherin­nen und Besucher,

viele von Ihnen haben sich vor eini­gen Tagen bes­timmt schon die kosten­losen Tick­ets für die Baustel­len­führun­gen am 29. Mai im Rah­men des 2-tägigen Richt­festes der Elbphil­har­monie gesichert. Wir set­zen nun aber noch einen drauf: hamburg.de ver­lost in Zusam­me­nar­beit mit der Elbphil­har­monie exk­lu­siv 5x2 Tick­ets für den eigentlichen Richt­fes­takt am Fre­itag, den 28. Mai 2010.

Zitat aus hamburg.de: “Sie kön­nen dabei sein, wenn in Anwe­sen­heit des Ersten Bürg­er­meis­ters Ole von Beust nach der tra­di­tionellen Ansprache des Poliers die Richtkrone wei­thin sicht­bar über den Rohbau der Elbphil­har­monie gehievt wird. Feiern Sie zusam­men mit den Mach­ern der Elbphil­har­monie den Abschluss der Rohbauarbeiten.”

Wir freuen uns über diesen wirk­lich exk­lu­siven und vor allem ein­ma­li­gen Preis: Denn abseits aller Diskus­sio­nen für und wider den Bau der Elbphil­har­monie muss man doch eins zugeben: Das Richt­fest für einen solchen Bau ist ein High­light, zumal die wirk­lichen Schöpfer, näm­lich die aus­führen­den Bauar­beiter, anwe­send sind. Es ist ins­beson­dere ihr Richtfest!

Viel Spaß uns allen, hof­fen wir auf großar­tiges Wet­ter!

Zum Gewinn­spiel

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