Die Kamera mit dem Wow-Effekt

16. August 2012 von Mathias Kröning

„Das ist ja hammer-geil!“ So und ähnlich haben wir gestern Morgen die Bilder der Live-HD-Cam vom Einlauf der MS Deutschland hier im Büro kommentiert. Wir bei hamburg.de saßen vorm Bildschirm und haben uns über die tollen Bilder gefreut.  Wir waren so begeistert, dass wir alle gleichzeitig die Live-Bilder am Computer angeguckt und so kurzzeitig unser internes Netzwerk an die Belastungsgrenze getrieben haben.

WebCam?  hamburg.de hat bereits im letzten Jahr den Bereich WebCam stark ausgebaut. Ob Elbe, Alster, Rathaus oder Flughafen: Über 40 WebCams auf hamburg.de zeigen Stadt. So können sich die Nutzer von hamburg.de immer ein aktuelles Bild machen, wie es gerade aussieht in der schönsten Stadt der Welt. Und wenn etwas Besonderes in Hamburg los ist, wie z.B. das Alstereisvergnügen oder der Hafengeburtstag, steigen die Zugriffe immer sprunghaft an.

Live-HD-Cam! So war es auch heute – aber mit einem wichtigen Unterschied: Unsere neue Kamera ist keine klassische WebCam, die alle 60 Sekunden ein Bild schießt, sondern eine Live-HD-Cam, die einen beeindruckenden Live-HD-Stream produziert. Und einen super Standort hat sie auch noch: Das gute Stück steht auf dem Hotel Empire Riverside oberhalb des alten Elbtunnels und zeigt den Hamburger Hafen in seiner vollen Pracht von der Elbphilharmonie in der Hafencity bis zum Dockland in Altona.

Die Bilder sind wirklich beeindruckend. Ob bei schönem Sonnenschein, wenn man das Treiben auf der sonnenglitzernden Elbe sieht oder bei Nacht, wenn tausende Lampen den Hafen in ein buntes Farbenmeer verwanden (oder wie gerade diese Woche in ein blaues Wunder).

Diese außergewöhnlichen Bilder möglich macht die Technologie der Windit Livesystems GmbH, die Bewegtbilder bereitstellt, die bisher nur mit TV-Infrastruktur zu erzeugt werden konnten.

Feuerprobe bestanden. Die erste Feuerprobe hat die neue Live-HD-Cam beim Einlauf der MS Deutschland, die die Deutschen Olympioniken zurück nach Deutschland gebracht hat, bestanden.  Gestern um 9:25 Uhr kam das Traumschiff in den Blick der Kamera, die ihm in den nächsten 30 Minuten folgte. Die Regenbogen in den Wasserfontänen der Löschboote waren genauso schön wie die fröhlichen Sportler an Deck, die man gut erkennen konnte. Das Bild lief trotz der vielen Zugriffe fast immer flüssig. Nur wenn die Spiegelungen der Sonne auf dem Wasser die Datenrate auf schwindelnde Höhen trieb, ruckelte es für wenige Sekunden. Wir im hamburg.de-Büro und unsere Nutzer waren begeistert von den Bildern.

Cruise Days können kommen. Angesichts dieser bestanden Prüfung blicken wir nun gelassen auf den Cruise Days vom 17. bis 19. August 2012 und freuen uns, das maritime Großereignis live im Internet zu übertragen. Für alle, die es nicht schaffen werden, dabei zu sein: Egal, ob Sie in Wuppertal oder in Wandsbek sind: Schauen Sie rein, besuchen Sie die Cruise Days online unter http://www.hamburg.de/livecam-hafen/.

P.S.: Die Kamera wird selbstverständlich auch nach den Cruise Days live auf dem Hamburger Hafen senden. Viel Spaß mit den Bildern.

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Einbindung der Social-Media-Buttons auf hamburg.de

22. Juli 2011 von Jörg-Michael Dienemann

Die sozialen Netze haben sich in Deutschland als feste Größe etabliert. Unter den verschieden sozialen Netzen gibt es seitens der User eine klare Nutzungs- Priorität in Richtung der Netze von Facebook und Twitter. Andere Netze – zumindest in Deutschland – haben es hingegen schwer, weitere User zu generieren bzw. die registrierten User zu halten.

Deutlich wird dies an der Zahl der registrierten User bei Facebook und auch beim erst im Juli 2011 gestarteten Dienst Google+. Sogar bei der älteren Generation der Internet-User ist ein starker Zuwachs der Nutzung der Netze zu verzeichnen. Auch wir bei hamburg.de können diesen Trend in Richtung Facebook auf unserer eigenen Fan-Page bestätigen. Wir haben im Juli 2011 die Marke von 500.000 Fans geknackt. Zwischen den 400.000 Fans und einem Zuwachs auf 500.000 hat gerade mal ein Zeitraum von nur drei Monaten gelegen. Unglaublich!

Einbindung der Social-Media-Buttons auf hamburg.de

Bereits 2008 haben wir mit der Vernetzung der Inhalte von hamburg.de mit den sozialen Netzen begonnen. Zuerst nur mit Bookmarking-Funktion und dann 2010 auch mit dem Like-Button von Facebook. Wir haben den Like-Button jedoch im Sommer 2010 aus Datenschutzgründen wieder von den hamburg.de-Seiten entfernt. Intensive Diskussionen mit Facebook haben erreicht, dass wir Anfang 2011 die schriftliche Bestätigung von Facebook erhalten haben, dass in der IP-Adresse der User der letzte IP-Adresse-Block gelöscht und nicht gespeichert wird. Im Februar 2011 haben wir die Share-Funktion mit Facebook wieder auf den Seiten eingeführt. Da diese Funktion jedoch nach Aussage von Facebook in der nächsten Zeit abgestelt werden soll und wir auch eine bessere Vernetzung unserer Inhalte mit den sozialen Netzen erreichen wollen, haben wir nun auch den echten Like-Button von Facebook (wieder) eingeführt.

Im Zuge der Einführung des Facebook-Like-Buttons haben wir auch den neuen Goolge+ Button eingeführt. Wir sind überzeugt, dass Goolge+ ein weiterer großer Player innerhalb der sozialen Netze in Deutschland wird. Und natürlich darf auch der Twitter-Button nicht unerwähnt bleiben, der auf unseren Seiten schon ganz lange vorhanden ist.

Also ‚liken‘, ‚plusen‘ und ‚tweeten‘ Sie uns!

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mobil.hamburg.de im neuen Gewand

30. Juni 2011 von Jörg-Michael Dienemann

Ende Juni 2011 ist es endlich soweit: Der Auftritt mobil.hamburg.de von Hamburgs Stadtportal hat ein neues Layout bekommen. Doch was für die User viel wichtiger ist: Es gibt nun viele neue Inhalte. Neben dem bestehenden Angebot wie dem Shopping-Bereich, dem Branchenbuch und dem für die Bürger der Stadt besonders wichtigen Behördenfinder, gibt’s mobil nun auch das aktuelle Kino-Programm, den ausführlichen Eventkalender für den Großstadtbereich Hamburg und einen Newsbereich . Auch wurde die Einbindung des Stadtplans in die Seiten von hamburg.de deutlich überarbeitet. User können jetzt z.B. im Stadtplan direkt in den Street-View-Modus wechseln. Inbesondere für Touristen und Besucher der Stadt ein interessantes Feature.

Doch auch technisch hat sich eine ganze Menge getan. Wir haben den Auftritt mobil.hamburg.de im Dezember 2009 mit einfachen html-Seiten gestartet. Damals lag der Schwerpunkt noch auf der Optimierung der Ladegeschwindigkeit. Mit dem neuen Release ist die Optimierung der Nutzbarkeit hinzugekommen. Die neuen Seiten und das gewählte Layout sollen beim User ein App-Feeling erzeugen. Auch sollen die Seiten auf allen gängigen Endgeräten eine annähernd gleiche Usability haben. So ist der Auftritt mobil.hamburg.de für die aktuellen Smartphones mit den Betriebssystemen iOS ab Version 3 , Android ab Version 2.1, MS Phone7 und die aktuelle Blackberry Version optimiert worden. Diese Optimierung ist kein leichtes Unterfangen, da es auf den verschiedenen Browsern doch erhebliche Unterschiede in der Interpretation der neuen HTML5-Definition gibt. Erschwerend kam hinzu, dass das aktuelle Phone7
noch gar keine HTML5-Unterstützung bietet (da wir jedoch daran glauben, dass auch diese Plattform im Business-Umfeld eine große Bedeutung haben wird, war uns die Unterstützung dieser Plattform von Anfang an wichtig). Um die App-ähnlichen Interaktionen auf dem User-Interface zu realisieren, wurde ein JavaScript-Framework eingeführt. Hiermit lassen sich Overlay-Menüs, Stadtplan-Layer, das bekannte Sliden/Wischen zum Seitenwechsel und weitere kleine Nettigkeiten realisieren (probieren Sie es einmal aus und entdecken Sie die neuen Funktionen). Zugegeben fordert ein solches Framework auch eine höhere Rechenleistung auf den jeweiligen Smartphones. Jedoch werden in Deutschland Handys ca. alle 18 Monate ausgetauscht (bedingt durch die Laufzeit-Verträge bei den großen Mobilfunk-Providern), so dass wir davon ausgehen können, dass im Markt bereits jetzt eine ausreichend große Verbreitung von leistungsfähigen Smartphones existiert.

Bei uns im Hause wird regelmäßig intensiv darüber diskutiert, ob wir Nativ-Apps für verschiedene Endgeräte entwickeln sollen. Im Jahr 2010 haben wir die Frage eindeutig mit ‚ja‘ beantwortet. Wir haben uns die Nutzung auf dem Portal angeschaut. Das Ergebnis war, dass über 90% aller mobilen User mit einem Endgerät aus dem Hause Apple unser Portal genutzt haben. Auch wenn die übrigen Hersteller in Summe eine größere Marktdurchdringung hatten und auch heute noch haben, war und ist die Nutzung in dieser Hinsicht auf unserem Portal www.hamburg.de eindeutig.

Wir nennen dies die Relevanz von Systemen für die Entscheidungen von (Weiter-) Entwicklungen für die hamburg.de-Plattform. Auch können mit den von Apple zur Verfügung gestellten Abrechnungssystemen für die User sehr nutzerfreundliche Abrechnungsmodelle eingeführt werden. So haben wir im 2. Quartal 2011 den Hafenradar in die iPhone-App integriert. Der Hafenradar ist eine Anwendung, mit der ein User die aktuellen (Echtzeit-) Schiffsbewegungen auf der Elbe verfolgen und sich zusätzlich interessante Informationen über die jeweiligen Schiffe abrufen kann. Diesen Content haben wir als Abo-Modell für unsere User bereitgestellt. Und die Zugriffszahlen geben unserer Entscheidung recht.

In der letzten Zeit steigt bei uns die Nachfrage nach einer Android-App; dies war zu erwarten, da die Verkaufszahlen auch in Deutschland für dieses System stark angestiegen sind. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, auch für das Android-System eine App anzubieten. Es handelt sich bei unserer Lösung um eine Hybrid-App. Dies bedeutet, dass nicht alle Funktionen als nativ (also in der App integriert) abgebildet wurden, sondern diese über die neuen Funktionen, die durch den neuen Auftritt von mobil.hamburg.de bereitgestellt werden, realisiert wurden. Doch ein Problem liegt derzeit noch bei den Anwendungen mit Android-Systemen. Es gibt noch keine vom User einfach bedienbare Zahlungssysteme für die Android-Plattform. Natürlich gibt es viele gute Ansätze, die aber bei den Anbietern noch reifen müssen. Insbesondere die einfache Bedienbarkeit muss gegeben sein. Für die Power-User (die Nerds unter uns) mag dies nicht als Argument dienen, für den größeren Teil der „normalen“ User ist dies aber von großer Bedeutung. Interessante Anbieter für Bezahldienste auf der Android-Plattform können die Dienste von Google und auch Amazon in der Zukunft sein. Aus diesem Grund haben wir die Hafenradar-Funktionalität im ersten Schritt nicht in die neue Android-App integriert.

Der neue Auftritt von mobil.hamburg.de ist ein weiterer Schritt seit dem Start in 2009 im Bereich der Mobilisierung der Inhalte vom großen Portal www.hamburg.de. Die Nutzung des Internets ist durch die ortsunabhängige Verfügbarkeit des Netzes einem starken Umbruch begriffen. Das Verhalten der User wird sich in den nächsten drei bis fünf Jahren radikal verändern. Ein User wird sich nicht mehr aktiv an einen Rechner begeben, um Inhalte über die Stadt Hamburg lesen oder erkunden zu wollen; er wird es dann machen, wenn ihm danach ist – und wo immer es ihm in den Sinn kommt. Und ein User will Inhalte bekommen, die mit seiner aktuellen Situation im Einklang sind. Dies sind die Überlegungen, die wir derzeit in der Weiterentwicklung der mobilen Seiten von hamburg.de untersuchen und verfolgen. Es liegen also „spannende“ Projekte vor uns.  Und Sie als User dürfen entsprechend „gespannt sein“…

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Relaunch Hamburg-Mail / NEU: @hh.de Adressen

14. Juli 2010 von Mathias Kröning

Liebe hamburg.de Besucherinnen und Besucher,

es ist soweit: Nach langer Vorbereitungszeit haben wir am vergangenen Sonntag (11.07.2010) das neue Webmail erfolgreich gelauncht. Es ist das vierte  Webmail seit Bestehen der @hamburg.de Adresse.

Umstellung

Die Umstellung am Sonntag verlief ohne größere Probleme. Wenn man das so schreibt, klingt das selbstverständlich. Aber jeder, der schon mal einen Relaunch gemacht hat, weiß, dass das nicht die Regel ist. So aber waren alle, die am Sonntag an der Umstellung beteiligt waren, rechtzeitig zum WM-Finale zuhause. Vielen Dank für den Einsatz!

Support

Kleinere Probleme gab es natürlich doch. Zum Beispiel wurde der Button „E-Mail drucken“ von vielen Nutzern nicht gefunden (man findet ihn im Dropdown-Menü „Antworten“). Als Abhilfe haben wir sofort die Online-Hilfe im Webmail und die FAQ auf hamburg.de angepasst. Der Hamburg-Mail Support steht für konkrete Fehlermeldungen und Probleme einzelner User natürlich immer zur Verfügung. Für die Zeit der Umstellung haben wir zusätzlich eine kostenlose Hotline unter 0800 – 1656555 eingerichtet.

Neuerungen

Neben einem sehr viel übersichtlicheren Layout bietet das neue Webmail viele Verbesserungen für unsere Mail-Kunden. Unter anderem kann man jetzt Mails per Drag&Drop von einem Ordner in einen anderen verschieben oder E-Mail-Kontakten Fotos zuordnen.

Das neue Webmail basiert im Kern auf der Software der Firma Atmail. Wir als Anbieter und unsere Kunden profitieren künftig von der ständigen Weiterentwicklung dieser Software. Um den Kern herum haben wir Extras für hamburg.de-Kunden einbauen lassen wie z.B. das Onlinefax, den SMS-Versand oder die virtuelle Festplatte.

@hh.de

Die wichtigste Neuerung ist aber die Einführung der kürzesten E-Mail der Stadt (oder sogar Deutschlands – wir haben das noch nicht zuende recherchiert): Ab sofort kann sich jede und jeder eine E-Mail-Adresse @hh.de einrichten.

hamburg.de hat bei der Vergabe der zweistelligen Domains die attraktive Adresse hh.de erhalten und wir möchten dieses Extra auch an unsere Kunden weitergeben. Ob Ihr Name noch frei ist? Bei Hamburg-Mail können Sie es unverbindlich prüfen.

Wir sind gespannt auf die Reaktionen unser Kundinnen und Kunden.

PS: Für Bestandskunden einer @hamburg.de-Adresse gibt es einen Rabatt auf die @hh.de oder jede weitere @hamburg.de Adresse!

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Neu bei hamburg.de: Tiere suchen ein Zuhause

22. Juni 2010 von georg konjovic

Liebe Leserinnen und Leser,
seit kurzem bieten wir einen neuen Service in Zusammenarbeit mit dem Tierheim Süderstraße an: Tiere suchen ein Zuhause! Was wie eine altehrwürdige TV-Sendung klingt, ist auch genau das: Wir wollen gemeinsam mit dem Tierheim versuchen Tieren ein neues Frauchen oder Herrchen zu vermitteln.

Und ich bin wirklich begeistert von der ersten Resonanz: Wöchentlich stellen wir rund 20 Tiere vor. In der ersten Woche wurden bereits vier des „ersten Schwungs“ erfolgreich vermittelt. Wow!

Bei aller berechtigten Euphorie um digitale Innovationen ist das mal eine wahrhaft gute Nachricht mit nachhaltiger Wirkung. Wir von hamburg.de freuen uns sehr über die positive Resonanz und hoffen auf viele Nachahmer in vielen weiteren deutschen Städten.

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Wieso wir den Facebook "Like-Button" wieder entfernten

von georg konjovic

Update 11.07.: Auch die neuen twitter-Buttons werden wir vorerst nicht einsetzen. Die Probleme bzw. Fragestellungen sind sehr ähnlich zu denen bei Facebook. Mehr dazu in meinem privaten Blog: „Datenschutz ./. Neue twitter-Buttons

Update 23.06. 11:30: Wir freuen uns über das enorme Interesse, welches sich auch in den Kommentaren ablesen lässt. Nach dem heutigen Gespräch mit Facebook gehen wir von einer baldigen Lösung für das „Problem“ aus. Und davon, dass hamburg.de bald wieder seine Like-Buttons (datenschutzkonform) zurückbekommt.

Update 22.06. 16:30: Wir stehen in konstruktivem Dialog mit Facebook zu diesem Thema. Freut uns sehr, denn es zeigt, dass auch Facebook der Datenschutz ein wichtiges Anliegen ist.

Liebe hamburg.de Besucherinnen und Besucher,
gerne möchte ich Ihnen die Hintergründe für eine Maßnahme vom vergangenen Donnerstag erläutern: Das Entfernen des Facebook „Like-Buttons“ von allen Seiten des Stadtportals hamburg.de.

Falls Sie die Like-Funktion noch nicht kennen, empfehle ich Ihnen diese Quelle bei Facebook durchzulesen.

Ich hole ein wenig aus: Vor etwa 14 Tagen entschieden wir uns zunächst, den Like-Button ins Portal zu integrieren. Unsere redaktionellen Ansprechpartner bei der Freien und Hansestadt Hamburg sahen es so wie wir: Diese Funktion von Facebook passte ideal in die Strategie von hamburg.de. Wir möchten einerseits den Dialog mit unseren Besucherinnen und Besuchern gerne möglichst intensiv und überall wo sinnvoll führen (dazu zählt dieses Blog, unser twitter Account, unsere Facebook Fanpage, unser formspring-Profil usw.), aber auch die Vernetzung der User untereinander fördern (hierzu sollte ursprünglich auch die hamburg.de-eigene Community dienen, die wir aber auch aufgrund der enormen Marktsättigung durch Facebook kaum zum Laufen bringen können – Überlegungen hierzu laufen).

Der Facebook Like-Button ist nicht nur eine einfache Möglichkeit sein Gefallen an einem Web-Inhalt kundzutun („…. mag diese Seite …“), sondern lässt angemeldete Facebook-User auch sehen, welche anderen Kontakte aus dem eigenen Freundeskreis, welche Seiten gut finden. Ein schöner „word of mouth“-Effekt.

Inzwischen kommt beinahe keine News-Seite und kaum ein Blog ohne die neue Funktion von Facebook aus, der Like-Button ist fast überall sehr schnell integriert worden und wird von Usern eifrig genutzt. So auch bei hamburg.de. Unsere Seite zum Public Viewing zur WM in Hamburg erreichte binnen kürzester Zeit über 1.000 „Likes“. Betrachtet man den „long tail“, also die Summe aller – auch teilweise ganz unbekannten, mit sehr spezifischen Inhalten bestückten – URLs, so kamen locker über 10.000 Likes zusammen. Das ist (war) toll, diesen Weg woll(t)en wir weitergehen!

Bei aller Freude aber, entschieden wir am 17. Juni 2010 dennoch, die Funktion wieder zu entfernen. Der Schutz der persönlichen Daten unserer Besucherinnen und Besucher ist uns nicht nur eine juristische Pflicht (manch einer würde sagen „Last“), sondern liegt uns tatsächlich am Herzen. „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu!“ – alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von hamburg.de sind selbst auch eifrige Nutzer des Stadtportals und natürlich vieler anderer Webangebote. Keiner von uns ist – bei aller einzelner Offenheit im social web – am Missbrauch eigener persönlicher Daten interessiert.

Problem: Der Button sammelt auch Daten von Usern, die ihn nicht klicken, also von jedem!

Die Frage, die wir (gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg) zu bewerten hatten: Wie wichtig ist es uns, definitiv zu wissen, was Facebook mit den per Like-Button gesammelten Daten macht? Bedingt durch die Art und Weise der Realisierung des Buttons konnten auch Daten von nicht bei Facebook angemeldeten Usern gesammelt werden. Eine Art zweites Web-Controlling würde bei Facebook entstehen: Jeder Schritt aller User bei hamburg.de könnte detailliert aufgezeichnet werden. Bedingt durch die breite Streuung des Buttons sogar Schritte außerhalb von hamburg.de mit dem Surfverhalten bei hamburg.de verknüpft werden. Bei unserem Web-Controlling Tool Sitestat legen wir größten Wert auf eine strenge Beachtung der Gesetzeslage (z.B. Anonymisieren wir die IP-Adressen vor der Verarbeitung so, dass kein Rückbezug auf konkrete Surfer möglich wird). Öffneten wir per Facebook Like-Button nun diese strenge Maßgabe für einen anderen Anbieter, ohne wirklich Kontrolle bzgl. der erfassten Daten zu haben?

Von Seiten Facebook existiert leider keine definitive, juristisch belastbare Aussage bzgl. der Sammlung oder besser: der Nicht-Sammlung dieser Daten. Das Unternehmen weist lediglich darauf hin, dass eine Verarbeitung nicht stattfindet und die gesammelten Daten nach drei Monaten gelöscht würden. Wieso nach drei Monaten und nicht drei Tagen oder Minuten? Wieso werden die Daten überhaupt erfasst, wenn keine Verarbeitung stattfindet?

Wir haben entschieden, den Weg der strengen Einhaltung von Datenschutzregeln weiter zu gehen. Dabei will ich ganz deutlich machen: Wir tragen nicht die teilweise absurden Vorstellung der Generation „Internetausdrucker“ mit, die die Realitäten des vernetzten Lebens mit digitalen Medien negiert, sondern begreifen als begeisterte Nutzer des Internets den Datenschutz als unbedingt notwendiges Regelwerk in einer angepassten, neuen Denkweise, die der subjektiven Wahrnehmung eines jeden einzelnen in Bezug auf schützenswerte Daten entspricht.

Den Facebook Like-Button haben wir entfernt. Sobald eine definitive und zufrieden stellende Aussage von Seiten Facebook zur Datenverarbeitung vorliegt, schalten wir ihn gerne wieder ein. Die Idee des Buttons ist sehr gut und unterstützenswert, die Umsetzung des Datenschutzes noch nicht.

Den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationssicherheit haben wir über unsere Maßnahme und die Gründe hierfür informiert. Er nimmt auch die Aufsicht über Facebook in Deutschland wahr.

Mehr zum Thema z.B. bei chip.de.

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4,5 Monate mobil.hamburg.de

19. Mai 2010 von georg konjovic

Liebe Besucherinnen und Besucher,

kurz vor Jahreswechsel 2009 auf 2010 schalteten wir unser für Mobilfunkgeräte optimiertes Angebot unter http://mobil.hamburg.de frei. Das neue Jahr wollten wir mit einem neuen Kapitel in der Geschichte des Stadtportals hamburg.de beginnen: Mobile Services für eine mobile Kundengruppe.

Mittlerweile sind die mobilen Services auch zusätzlich unter der kürzesten URL Hamburgs erreichbar: http://m.hh.de. Das Angebot ist für die gängigen Endgerätetypen optimiert: iPhone/iPod touch, Android, Windows Mobile, Blackberry. Sollten aus Ihrer Sicht relevante (!) Plattformen fehlen, freuen wir uns über Hinweise und werden diese dann gerne prüfen.

Bei der Konzeption und Gestaltung des mobilen Webauftrittes haben wir uns streng an den Bedürfnissen mobiler Webnutzung orientiert. Uns ging es nicht (um ehrlich zu sein geht es uns nie darum!) um einen plumpen Showeffekt, der beweisen sollte, dass wir in der Lage sind, alle über 150.000 Dokumente des Stadtportals sowie alle unglaublich heterogenen Services in einem Aufwasch auch mobil anbieten zu können. Mit einem 1:1 Abbild von hamburg.de für mobile Geräte hätten wir mit Sicherheit Wow-Effekte bei einigen Mediendiensten erreicht, aber unsere User hätten vor lauter Überfluss und Navigationskomplexität den Kopf (zurecht) geschüttelt.

Mein Team und ich haben uns simpel gefragt: Was nutzen wir und unsere User mobil?

  • Wir wollen wissen, wo XYZ ist.
  • Wir wollen wissen, wie weit weg das von unserem Standort ist.
  • Wir wollen wissen, wie wir von A nach B kommen.
  • Wir wollen hin und wieder in der Bahn/im Bus nachsehen, was in Hamburg gerade wichtig ist.
  • Manchmal würden wir auch noch gerne das eine oder andere Video gucken.
  • Wir wollen wissen, was wir heute Abend oder am Wochenende unternehmen können.

Für diese (und ein paar andere) „Usecases“ haben wir mobil.hamburg.de also konzipiert. Nun bieten wir seit Anfang 2010 (oder Ende 2009 ;- ) also das vollständige Adressverzeichnis von hamburg.de (über 120.000 Adressen!) mobil an. Das ganze nennt sich „Wo finde ich“ bzw. „Gastrosuche“ bzw. „Shopfinder“. Das perfekte Tool, um das nächste Kino, die nächste Haspa-Filiale, den nächsten Supermarkt, den nächsten Friseur, das nächste nette Café etc etc. zu finden. Natürlich mit Ortung (nach Einholen des Einverständnisses beim User!). Darüberhinaus gibt’s Verkehrsinfos (mit der neuen Verkehrsvorschau für Straßen- und Nahverkehr, die schon im Vorfeld über Störungen informiert), Shoppingtipps, Videos und Bilder und – in Zusammenarbeit mit Immonet – auch eine Immobilien-/Wohnungsbörse.

Was fehlt? Der Veranstaltungskalender. Und zwar komplett. Diese große Lücke werden wir nun alsbald schließen, die technische Entwicklung läuft bereits. Leider haben wir es nicht geschafft, diesen wichtigen Baustein bereits zum Start des mobilen Angebotes bereitzustellen, aber ein Verschieben des gesamten Projektes kam für uns nicht in Frage. Lieber Schritt für Schritt als gar nicht.

In einem weiteren Ausbauschritt werden wir dann auch den Behördenfinder mobil verfügbar machen.

Probieren Sie doch mal m.hh.de per Handy aus. Lohnt einen Bookmark, der auf dem iPhone/iPod touch zudem auch ein schönes Hamburg-Logo auf dem Homescreen hinterlässt 😉

Über Anregungen freuen wir uns jederzeit. Einen Kundenwunsch – nämlich mehr aktuelle Contents – haben wir bereits seit Anfang Mai umgesetzt. Zu großen, relevanten Themen informieren wir parallel zum stationären Webangebot nun auch mobil. Der Hafengeburtstag war der erste „Showcase“ dafür, bei dem das Programm mobil abrufbar war. More to come!

Viele Grüße,
Georg Konjovic

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Neue Themen-Blogs gestartet

21. Januar 2009 von georg konjovic

Vor kurzem habe ich in einer Rundmail meine Kolleginnen und Kollegen nach dem Interesse am Bloggen gefragt und war über die sehr positive Resonanz erfreut. Heute darf ich die fünf entstandenen Themen-Blogs und ihre Blogger vorstellen:

Hamburg Döner Deluxe

Jawaneh ist nicht nur die Moderatorin der hamburg.de Wochenendtipps, sondern auch begeisterte und vor allem kompetente Döner-Esserin. Welcher Döner-Imbiss sich lohnt und welcher eher weniger Dönerspieße (die Werteskala ihres Blogs) verdient hat, verrät sie ab sofort in ihrem Blog: http://hamburg-doener-deluxe.de/

Hamburg is(s)t lecker

So viele Restaurants locken mit Speis‘ und Trank in Hamburg. Zum Glück haben wir mit Nina eine leidenschaftliche Esserin (sagt sie selbst!) gefunden, die ihr Wissen gerne teilt. Sie bloggt nun regelmäßig über gute Gastro-Tipps aller Küchen, aller Preislagen und aller Viertel in Hamburg. Guten Appetit mit http://restaurant-test-hamburg.de/

Kinder Blog Hamburg

Ein Kollege (Max) wurde vor kurzem Papa, eine Kollegin (Regine) ist schon länger Mutter. Was für ein Paar für einen Kinderblog. Tipps der erfahrenen Mutter helfen dem Jung-Vater (und vor allem auch dem Sohnemann) bei den ersten Schritte im Hanseatenleben. Absolut lesenswert, nicht nur für Eltern bei http://kinder-blog-hamburg.de/

Film Blog Hamburg

Wir verraten es: Daniel ist unser Mann hinter der Kamera bei den WE-Tipps. Und er hat nicht nur ein Auge für die richtige Einstellung unserer Filme, sondern auch den guten Blick für Kinofilme, neue DVDs etc. Was er gut findet, nicht so gut findet und überhaupt mit Film zu tun hat bloggt er beim http://film-blog-hamburg.de/

Quiddje Blog

Nicht nur ich bin Neu-Hamburger, auch Barbara kam aus der Ferne in die schöne Nordstadt. Und wie nennt man einen Neuhamburger? Unaussprechlich für Süddeutschen: Quiddje. Ihre Erlebnisse, Tipps, Anti-Heimwehrezepte etc. finden sich passend dazu unter http://quiddje-hamburg.de/

Fünf Blogs, sechs Blogger, fünf Themen. 565 – viel Spaß beim Lesen!

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Deutsch-Plattdeutsch Wörterbuch

20. August 2008 von georg konjovic

Okay, es ist eine kleine Spielerei. Aber sie verblüfft, macht Spaß und hilft vielleicht in der einen oder anderen Situation doch weiter: http://woerterbuch.hamburg.de/

Unsere Freunde und Untermieter von bab.la haben uns bei der Realisierung geholfen, herzlichen Dank dafür!

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Neues Videoformat: Wochenendtipps

1. August 2008 von georg konjovic

Auf einer Veranstaltung, die ich gestern besuchte, fiel folgender Satz:

„In future users won’t read the web anymore – they will just watch it!“

Ein Web, in dem nicht mehr gelesen, sondern nur noch Videos angesehen werden? Für mich in dieser Extremvariante, also nur noch Video-Content, nicht vorstellbar. Dennoch: Die Entwicklung weg von Text- und hin zu Bewegtbildformaten ist unübersehbar. Es gibt kaum eine größere Site, die ohne eigene oder zugekaufte Videos auskommt. Videos sind praktisch (Klick und Konsumieren, kein Aufwand mehr für User – berieseln lassen!), Dank der neuen Player-Generation ohne große Downloads abspielbar und übertragen auf iPod/iPhone teilweise auch offline nutzbar. Vor allem aber bieten Videos einen enormen Mehrwert für User, zahlreiche Themen werden erst durch Bilder/Filme begreifbar!

Für Interessiere gibt es in einer aktuellen Heise-Meldung Hintergrundinformationen zum aktuellen Marktvolumen im Bewegtbildsektor: Hier geht’s zur Meldung

Wir haben vor einige Zeit das Videoformat „hamburg.de – live dabei!“ gestartet, in dem wir von ausgewählten Highlight-Events im Nachhinein berichten. Das Userinteresse an diesen Filmen war von Anfang an enorm, was uns dazu bewogen hat, nun ein zweites Format zu starten:

„hamburg.de Wochenendtipps“ – jetzt auch mit Bild und Ton

Jeden Mittwoch Abend fängt es an: Die Abrufzahlen auf den Wochenendtipps steigen rapide an. Seit längerem bereits bereiten wir die wichtigsten Veranstaltungen für das jeweils kommende Wochenende übersichtlich auf, und geben Einwohnern und Besuchern Hamburgs einen schnellen Überblick für Samstag und Sonntag.

Dieses Erfolgsmodell erweitern wir nun mit den Video-Wochenendtipps. Unsere charmante Moderatorin Jawaneh, bekannt aus „hamburg.de – live dabei!“, führt knackig durch die anstehenden Highlights der freien Tage. Woche für Woche neu!

Hier geht es zu den Video-Wochenendtipps von hamburg.de.

Viel Spaß beim Ansehen!

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