Wieso wir den Facebook “Like-Button” wieder entfernten

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Geschrieben am 22. Juni 2010
von georg konjovic

Update 11.07.: Auch die neuen twitter-Buttons wer­den wir vor­erst nicht ein­set­zen. Die Prob­leme bzw. Fragestel­lun­gen sind sehr ähnlich zu denen bei Face­book. Mehr dazu in meinem pri­vaten Blog: “Daten­schutz ./. Neue twitter-Buttons

Update 23.06. 11:30: Wir freuen uns über das enorme Inter­esse, welches sich auch in den Kom­mentaren able­sen lässt. Nach dem heuti­gen Gespräch mit Face­book gehen wir von einer baldigen Lösung für das “Prob­lem” aus. Und davon, dass hamburg.de bald wieder seine Like-Buttons (daten­schutzkon­form) zurückbekommt.

Update 22.06. 16:30: Wir ste­hen in kon­struk­tivem Dia­log mit Face­book zu diesem Thema. Freut uns sehr, denn es zeigt, dass auch Face­book der Daten­schutz ein wichtiges Anliegen ist.

Liebe hamburg.de Besucherin­nen und Besucher,
gerne möchte ich Ihnen die Hin­ter­gründe für eine Maß­nahme vom ver­gan­genen Don­ner­stag erläutern: Das Ent­fer­nen des Face­book “Like-Buttons” von allen Seiten des Stadt­por­tals hamburg.de.

Falls Sie die Like-Funktion noch nicht ken­nen, empfehle ich Ihnen diese Quelle bei Face­book durchzulesen.

Ich hole ein wenig aus: Vor etwa 14 Tagen entsch­ieden wir uns zunächst, den Like-Button ins Por­tal zu inte­gri­eren. Unsere redak­tionellen Ansprech­part­ner bei der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg sahen es so wie wir: Diese Funk­tion von Face­book passte ideal in die Strate­gie von hamburg.de. Wir möchten ein­er­seits den Dia­log mit unseren Besucherin­nen und Besuch­ern gerne möglichst inten­siv und überall wo sin­nvoll führen (dazu zählt dieses Blog, unser twit­ter Account, unsere Face­book Fan­page, unser formspring-Profil usw.), aber auch die Ver­net­zung der User untere­inan­der fördern (hierzu sollte ursprünglich auch die hamburg.de-eigene Com­mu­nity dienen, die wir aber auch auf­grund der enor­men Mark­t­sät­ti­gung durch Face­book kaum zum Laufen brin­gen kön­nen — Überlegun­gen hierzu laufen).

Der Face­book Like-Button ist nicht nur eine ein­fache Möglichkeit sein Gefallen an einem Web-Inhalt kundzu­tun (“.… mag diese Seite …”), son­dern lässt angemeldete Facebook-User auch sehen, welche anderen Kon­takte aus dem eige­nen Fre­un­deskreis, welche Seiten gut finden. Ein schöner “word of mouth”-Effekt.

Inzwis­chen kommt beinahe keine News-Seite und kaum ein Blog ohne die neue Funk­tion von Face­book aus, der Like-Button ist fast überall sehr schnell inte­gri­ert wor­den und wird von Usern eifrig genutzt. So auch bei hamburg.de. Unsere Seite zum Pub­lic View­ing zur WM in Ham­burg erre­ichte bin­nen kürzester Zeit über 1.000 “Likes”. Betra­chtet man den “long tail”, also die Summe aller — auch teil­weise ganz unbekan­nten, mit sehr spez­i­fis­chen Inhal­ten bestück­ten — URLs, so kamen locker über 10.000 Likes zusam­men. Das ist (war) toll, diesen Weg woll(t)en wir weitergehen!

Bei aller Freude aber, entsch­ieden wir am 17. Juni 2010 den­noch, die Funk­tion wieder zu ent­fer­nen. Der Schutz der per­sön­lichen Daten unserer Besucherin­nen und Besucher ist uns nicht nur eine juris­tis­che Pflicht (manch einer würde sagen “Last”), son­dern liegt uns tat­säch­lich am Herzen. “Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu!” — alle Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beiter von hamburg.de sind selbst auch eifrige Nutzer des Stadt­por­tals und natür­lich vieler anderer Webange­bote. Keiner von uns ist — bei aller einzel­ner Offen­heit im social web — am Miss­brauch eigener per­sön­licher Daten interessiert.

Prob­lem: Der But­ton sam­melt auch Daten von Usern, die ihn nicht klicken, also von jedem!

Die Frage, die wir (gemein­sam mit der Freien und Hans­es­tadt Ham­burg) zu bew­erten hat­ten: Wie wichtig ist es uns, defin­i­tiv zu wis­sen, was Face­book mit den per Like-Button gesam­melten Daten macht? Bed­ingt durch die Art und Weise der Real­isierung des But­tons kon­nten auch Daten von nicht bei Face­book angemelde­ten Usern gesam­melt wer­den. Eine Art zweites Web-Controlling würde bei Face­book entste­hen: Jeder Schritt aller User bei hamburg.de kön­nte detail­liert aufgeze­ich­net wer­den. Bed­ingt durch die bre­ite Streu­ung des But­tons sogar Schritte außer­halb von hamburg.de mit dem Sur­fver­hal­ten bei hamburg.de verknüpft wer­den. Bei unserem Web-Controlling Tool Site­s­tat legen wir größten Wert auf eine strenge Beach­tung der Geset­zes­lage (z.B. Anonymisieren wir die IP-Adressen vor der Ver­ar­beitung so, dass kein Rück­bezug auf konkrete Surfer möglich wird). Öffneten wir per Face­book Like-Button nun diese strenge Maß­gabe für einen anderen Anbi­eter, ohne wirk­lich Kon­trolle bzgl. der erfassten Daten zu haben?

Von Seiten Face­book existiert lei­der keine defin­i­tive, juris­tisch belast­bare Aus­sage bzgl. der Samm­lung oder besser: der Nicht-Sammlung dieser Daten. Das Unternehmen weist lediglich darauf hin, dass eine Ver­ar­beitung nicht stat­tfindet und die gesam­melten Daten nach drei Monaten gelöscht wür­den. Wieso nach drei Monaten und nicht drei Tagen oder Minuten? Wieso wer­den die Daten überhaupt erfasst, wenn keine Ver­ar­beitung stattfindet?

Wir haben entsch­ieden, den Weg der stren­gen Ein­hal­tung von Daten­schutzregeln weiter zu gehen. Dabei will ich ganz deut­lich machen: Wir tra­gen nicht die teil­weise absur­den Vorstel­lung der Gen­er­a­tion “Inter­ne­taus­drucker” mit, die die Real­itäten des ver­net­zten Lebens mit dig­i­talen Medien negiert, son­dern begreifen als begeis­terte Nutzer des Inter­nets den Daten­schutz als unbe­d­ingt notwendi­ges Regel­w­erk in einer angepassten, neuen Denkweise, die der sub­jek­tiven Wahrnehmung eines jeden einzel­nen in Bezug auf schützenswerte Daten entspricht.

Den Face­book Like-Button haben wir ent­fernt. Sobald eine defin­i­tive und zufrieden stel­lende Aus­sage von Seiten Face­book zur Daten­ver­ar­beitung vor­liegt, schal­ten wir ihn gerne wieder ein. Die Idee des But­tons ist sehr gut und unter­stützenswert, die Umset­zung des Daten­schutzes noch nicht.

Den Ham­bur­gis­chen Beauf­tragten für Daten­schutz und Infor­ma­tion­ssicher­heit haben wir über unsere Maß­nahme und die Gründe hier­für informiert. Er nimmt auch die Auf­sicht über Face­book in Deutsch­land wahr.

Mehr zum Thema z.B. bei chip.de.

Kategorie: Aktuelle Entwicklung 75 Kommentare »

75 Kommentare zu “Wieso wir den Facebook “Like-Button” wieder entfernten”

  1. avatar Matys sagt:

    Jop, gut so!

  2. avatar soophie sagt:

    Wir haben das Prob­lem ander­weitig gelöst. Es gibt nun keinen like-Button mehr, son­dern einen “Zeige Gefällt mir-Button”. Erst nach dem Klick auf diesen But­ton wird das iFrame zusam­menge­baut und ersetzt. Damit umge­hen wir das mögliche Track­ing von Nutzern. Wie sich das in der Praxis schlägt, müssen wir abwarten, da der User nun 2 But­tons klicken muss, um an etwas “Gefallen zu finden”.

  3. avatar Michel sagt:

    Gute Sache, hab ich nach ein paar Tagen auch von meinen Blog ent­fernt und mit einem Share-Button ersetzt: sta­tis­che Grafik und Link auf die Share-Funktion. Vorteil: wenn jemand einen Artikel shared und es ist ein Bild im Artikel, wird es meist auch bei face­book angezeigt.

    Soo­phies Ansatz find ich auch schön :)

  4. auf jener Seite wo ich den FB-Like But­ton einge­bun­den habe, ist uns auch aufge­fallen, dass dieses “Script” Daten trackt. Deshalb habe ich nur den Link einge­bun­den + URL
    » http://www.facebook.com/sharer.php?u=

    ein­fach ohne böses Script (:

  5. […] hamburg.de hat heute zum Thema Like-Button bekannt gegeben: Bei aller Freude aber, entsch­ieden wir am 17. Juni 2010 den­noch, die Funk­tion wieder zu ent­fer­nen. […] Prob­lem: Der But­ton sam­melt auch Daten von Usern, die ihn nicht klicken, also von jedem! […] Bed­ingt durch die Art und Weise der Real­isierung des But­tons kon­nten auch Daten von nicht bei Face­book angemelde­ten Usern gesam­melt wer­den. Eine Art zweites Web-Controlling würde bei Face­book entste­hen: Jeder Schritt aller User bei hamburg.de kön­nte detail­liert aufgeze­ich­net wer­den. Bed­ingt durch die bre­ite Streu­ung des But­tons sogar Schritte außer­halb von hamburg.de mit dem Sur­fver­hal­ten bei hamburg.de verknüpft werden. […]

  6. avatar Tobias Frank sagt:

    Ja – und wo klicke ich jetzt hier bitte den Like-Button? ;D

  7. avatar Marco sagt:

    @soophie

    kann ich das mal sehen wie das gelöst ist? wie ist denn deine url?

    danke

  8. avatar Dentaku sagt:

    Schlüs­sig argu­men­tiert und kon­se­quent gehan­delt. Gut so.

  9. avatar lars sagt:

    Hm ich weiß nicht so recht^^ Nur weil der But­ton Daten sam­melt? Mit­tler­weile sam­melt doch alles irgendwelche Daten von einem jeden von uns … Es stellt sich zwar immer die Frage nach dem Grund des Sam­melns an sich und dessen Ver­wen­dungszweck, aber so auf­bauschen würd ich das jetzt nicht …

    • avatar Sammler und Jäger ;-) sagt:

      @Lars:

      Das Prob­lem ist die Site-Übergreifende Samm­lung von Daten. Somit lässt sich von FB über dich ein Per­sön­lichkeit­spro­fil anle­gen, je nach Surf Ver­hal­ten bis hin zu deinen realen Adresse.

  10. […] Daten­schutz­grün­den die Like-Funktion von Face­book von seiner Web­site ent­fernt. Als Grund erk­lärt hamburg.de-Blogger Georg Kon­jovic in einem Ein­trag vom 22. Juni 2010, dass der But­ton auch Daten von Usern sammle, die ihn nicht […]

  11. Finde ich sehr gut diese Entscheidung!

    Ich ver­meide immer mehr Seiten, auf denen der Like But­ton zu finden ist.

    Ich bin mir sicher, dass man irgend­wann nicht nur “liken” kann, son­dern auch einen Kom­men­tar dazu abgeben kann und die Inter­ak­tion ver­lagert sich dann ganz auf Facebook.

    Und ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis man einen Dis­claimer haben muss, wie bei Google Ana­lyt­ics. Bin mir sicher, das wird kommen.

    @lars Ja klar, viele sam­meln Daten. Nur habe ich in keine andere Firma so wenig Ver­trauen wie in Face­book (ausser vielle­icht in die Politik)

  12. avatar elcario sagt:

    Es gibt auch die Möglichkeit, die But­tons per Facebook-Framework einzubauen. Damit soll­ten the­o­retisch keine Daten von Nutzern weit­ergegeben wer­den, die nicht den But­ton klicken.

    Bsp:
    Das Frame­work auf jeder Seite (möglichst im Head)laden:

    window.fbAsyncInit = function() {

    FB.init({appId: ‘your app id’, sta­tus: true, cookie: true,

    xfbml: true});

    };

    (function() {

    var e = document.createElement(‘script’); e.async = true;

    e.src = document.location.protocol +

    ‘//connect.facebook.net/de_DE/all.js’;

    document.getElementById(‘fb-root’).appendChild(e);

    }());

    Dann einen Like But­ton ein­fü­gen:
    <fb:like href=”” is_permalink=“true” show_faces=“false” layout=“standard” width=“480px” action=“like” font=“verdana” colorscheme=“light” height=“15”>

    Fer­tig. Genau wie der But­ton kann auch eine Fan­box einge­bun­den werden.

  13. avatar Frank sagt:

    Danke! Genau aus diesen Grün­den haben ich den But­ton bis­lang auf keiner der von mir ver­wal­teten Seiten inte­gri­ert (soviel zu “Kaum eine News-Seite oder Blog kom­men ohne dies aus”).
    Was von Face­book kommt, beäuge ich erst kri­tisch. Und mit JavaScript-Spielereien wie zuvor geschildert, möchte ich dann nicht auch noch anfangen.

  14. @elcario: Vie­len Dank für den Hin­weis. Wir wer­den uns das ansehen!

  15. avatar Johannes sagt:

    @elcario Bei deiner Möglichkeit muss der User aber auch bei jedem Request die Javascript-Datei von den Facebook-Servern laden. Somit übermit­telt dein Browser eben­falls IP und aufgerufene Seite an Facebook.

  16. avatar whoelse sagt:

    finde ich super so! endlich mal eine organ­i­sa­tion die mitdenkt!

  17. avatar Olli sagt:

    Bull­shit, wenn der Nutzer nicht ein­gel­oggt ist, kön­nen auch keine Daten gesam­melt wer­den. Warum wird bei Face­book jetzt unter­schieden, was bei Google zur Nor­mal­ität gehört, um deren Dien­ste zu sammeln.

    Das ist Opfer­tum an der Hype-Geschichte rund um Aigner und Co.

    Sorry, aber mich regt das auf. Die Ver­ant­wor­tung des Nutzers wird nun an die Dien­stleis­ter übergeben, wenn ich aber gegen nen Baum fahre und mich bei BMW beschwere, dass ich zu doof bin deren Auto zu bedi­enen, werde ich für bescheuert erklärt???

  18. @Olli: Ich sehe das nicht wie du. Denn es kön­nen auch ohne Login Daten gesam­melt wer­den: Der Like-Button wird von Facebook-Servern geladen, deine IP kann dort also gespe­ichert wer­den. Es ist aus unserer Sicht abso­lut keine Panikmache “rund um Aigner”, im Gegen­teil — ich hatte mich im Blog­post ein­deutig von irra­tionalen und unre­al­is­tis­chen Daten­schutz­forderun­gen dis­tanziert. Doch hier konkret geht es um die Möglichkeit der Pro­fil­bil­dung im großen Stil ohne Ken­nt­nis der User. Dies möchten wir gerne im Inter­esse unserer Besucher auss­chließen und darüber sprechen wir ger­ade inten­siv mit Facebook.

  19. avatar Nedim Sabic sagt:

    Ich denke man kann es mit diesen Per­sön­lichkeit­srechten auch übertreiben, beson­ders wenn man sie wegen “guten Gewis­sens” macht. Ich denke dass ihr langzeitlich gese­hen hier einen Fehler gemacht habt, den Like But­ton zu ent­fer­nen. Aber, es ist auch mal wieder gu zu sehen, dass nicht alle bei dem Hype mit­machen. Mal Sehen wie die anderen Springer-Verlag Web­sites mit dem Like But­ton umge­hen werden.

  20. […] nach dem ich bei blog.hamburg.de das hier gele­sen habe, hab ich kurz­er­hand entschlossen, das Plu­gIn wieder zu […]

  21. avatar Loy sagt:

    Einige Kom­mentare sind für mich nicht nachvol­lziehbar. Wie egal kann einzel­nen Leuten ihre Pri­vat­sphäre eigentlich sein?

    Face­book kann die genaue Besuch­srei­hen­folge und Ver­weil­dauer auf allen Seiten tracken, die den But­ton ein­binden. Da es zwis­chen­zeitlich sehr viele sind, kom­men da Unmen­gen an Daten und genaue Inter­essen­spro­file zusammen.

    Wenn irgendwo ein Cookie rum­liegt oder ein Facebook-Login NACH DEM Sur­fen auf entsprechen­den Seiten erfolgt, wer­den die Daten dem Pro­fil und somit dem echten Namen zugeordnet.

    Bei dem was sich Face­book bisher geleis­tet hat [1], ist es für mich vol­lkom­men unver­ständlich, wie eini­gen das egal ist.

    [1] http://www.anonym-surfen.com/die-schattenseite-des-facebook-grunders/

  22. avatar frank sagt:

    unglaublich, aber wieder mal typ­isch deutsch… die restlich welt nutzt die chan­cen der neuen “tech­nik” und bei uns regt man sich wegen jedem scheiss auf.

    99 % der face­booknutzer ist das doch eh total egal was gesam­melt wird, oder warum stellen die jeden käse online was sie ger­ade machen. aber das restliche eine prozent regt sich auf — pri­vat­sphäre und so. löscht doch ein­fach euer face­book account und gut ist! aber lasst die anderen 99 % ihren spass haben.

    Kasper­lethe­ater in Reinform

  23. @frank: Bitte lies dir das Ursprungspost­ing genau durch. Es geht überhaupt nicht darum, welche Daten Face­book von reg­istri­erten Usern sam­melt. Da sind wir weit­ge­hend bei dir: Die User wollen Daten preis­geben und wis­sen worauf sie sich ein­lassen. Vielmehr geht es um die Samm­lung von Daten von Surfern, die nicht (!) Facebook-Mitglieder sind. Und das ist doch ein ganz anderes Thema und nicht typ­isch deutsch ;-)

  24. @Olli: Auch ich sehe die Para­lelle zu Google (Ads & Analytics).

    Jedoch finde ich sollte die Reak­tion nicht sein: “Lasst FB doch machen”, son­dern man sollte seine Hal­tung zu Google überdenken.

    Ich nutze die Google-Dienste, aber habe mich z.B. gegen GA und für das dezen­trale Piwik entschieden.

  25. avatar frank sagt:

    nein, nein, du hast mich nicht richtig ver­standen ;) solange ich kein face­book mit­glied bin, kann mein sur­fver­hal­ten auch nicht zuge­ord­net werden.

    und face­book mit­glieder wollen ja anscheinend ihr sur­fver­hal­ten preis­geben, oder warum wird dieser but­ton denn überhaupt gek­lickt :)

    ich ver­stehe das prob­lem nicht? die leute die an akuter daten­para­noia lei­den, löschen doch eh schon sekündlich ihre cook­ies oder ver­weigern sich jeglicher javascript-unterstützung.

    warum eine funk­tion “Like-Button” ent­fer­nen, wenn diese von vie­len benutzt und gewün­scht wird?

    hier wird ein­fach panik ver­bre­itet, obwohl kein grund für panik existiert.

  26. @frank: Ok, danke. Ich hatte dich tat­säch­lich falsch ver­standen. Von Panik halte ich auch nichts. Wir haben bewusst keine Pressemit­teilung ver­sandt, son­dern “nur” unsere Stam­muser per Blog informiert, da uns schon die ersten Rück­fra­gen zum Verbleib des But­tons erreichten.

  27. Gott sei Dank kann ja jeder Por­tal­be­treiber selbst entschei­den, wie hoch seine moralis­chen Ansprüche sind. Ich per­sön­lich finde es weit überzo­gen, würd mich nicht gegen neue Tech­nolo­gie stellen. Aber ich bin auch kein Leser des Ham­burg­blogs — berührt mich also nicht wirk­lich. Ein bis­chen erin­nert mich die Diskus­sion allerd­ings an Ende der 90er Jahre, wo die pösen, pösen Such­maschi­nen erst­mals das Thema Urhe­ber­recht angepinkelt haben. Unzäh­lige Gerichtsver­fahren später ist jeder froh, wenn seine geisti­gen Ergüsse auch in Google indiziert wer­den. Ja mehr sogar: Es wird ein Ver­mö­gen Geld aus­gegeben, um ja ganz oben in den Google Tre­f­fern zu lan­den. Soviel dazu — in ein paar Jahren wird die Geschichte über eure Reak­tion schmunzeln.

  28. @Thomas: Es geht nicht um die Inte­gra­tion des Like-Buttons in dieses Blog, Darüber müsste man ja gar nicht groß disku­tieren. Es geht um seine Inte­gra­tion auf http://www.hamburg.de, dem offiziellen Stadt­por­tal für Ham­burg. Bei rund 700.000 Unique Vis­i­tors im Monat und weit über 30 Mio. Seit­enabrufen bekommt das Thema aus meiner Sicht einen anderen Stellenwert.

  29. avatar Nicole Simon sagt:

    Zwei Herzen schla­gen in meiner Brust: Ich möchte die Vorteile des Like-Buttons nutzen (sowohl auf Facebook-Seite als auch als Betreiber von Web­seiten), aber das Prob­lem ist da: Sam­meln von Daten in einem Aus­maß, die die meis­ten sich ein­fach nicht vorstellen können.

    Und das ist das Prob­lem: Weder kön­nen sich die “ist doch gar nicht so schlimm” Meiner vorstellen, daß man damit etwas anfan­gen kann (man kann, und Fir­men bezahlen *ver­dammt* viel Geld dafür solche Daten aus­gew­ertet zu bekom­men) und es kann auch für den einzel­nen schädlich sein.

    Denn, Irrglaube 2: Man kann mich nicht iden­ti­fizieren. Darum geht es auch nicht, es geht darum, den User in Boxen zu packen, und mit Logins auf anderen Dien­sten, mit Besuchen von speziellen Web­seiten mit Pro­fil­in­fos in URL usw usw kann man mehr zusam­men­bauen, als die Men­schen sich das gemein­hin vorstellen (können).

    Soo­phies iframe-Lösung finde ich dabei am intel­li­gen­testen — vielle­icht kann man sie noch mal anmailen, ob sie darüber bloggen mag? Kann man gut ver­linken. ;)

  30. @Georg Ger­ade bei größeren Por­talen bringt eine solche Inte­gra­tion extrem viel. Wir betreiben ja auch ein Reise­por­tal in ähnlichen Größenord­nun­gen — unser Traf­fic von Face­book wächst von Woche zu Woche. Das “Tom gefällt xy” oder “Tom emp­fiehlt xy” im News­feed deiner Fre­unde ist ein unglaublicher Dri­ver. Wenn man es sich leis­ten kann, auf hoch qual­i­fizierten Traf­fic zu verzichten — umso schöner. Als kom­merzieller Betreiber können/wollen wir uns diesen moralis­chen Luxus bedauer­licher­weise nicht gönnen.

  31. avatar HollyGhost sagt:

    Und was ist mit der Facebook-Box auf der Start­seite rechts von hamburg.de? Ist das nicht das Gle­iche? Da ist auch ein “Like-Button” von FB mit drin.

    Was ist mit der Inte­gra­tion von Google-Maps?

    Was ist mit den Cook­ies von Ama­zon Web­ser­vices die man bei hamburg.de ver­passt bekommt bzw. den JavaScripts die von dort geladen werden?

    Was mit Wer­bung an sich? Was macht nuggadd.net mit Daten? (Mal die Daten­schutzrichtlinie davon durch­le­sen, spannend!)

    Gle­iches Spiel mit doubleclick.net auf hamburg.de

    Gut, mit Adblocker und Fire­fox bekommt man davon nichts zu Gesicht, aber darum gehts ja hier nicht.

    Wo ist also das Prob­lem mit dem Like-Button? Kon­se­quenz müsste dann noch etwas weiter gehen…

    Lg,
    HollyGhost

  32. avatar Rohrdommel sagt:

    Ich halte den Schritt für abso­lut richtig.

    Ich glaube, dass alle Nör­gler und “Aigner”-Schreier hier keinen blassen Dunst haben, wie die tech­nis­chen Zusam­men­hänge dies­bezüglich überhaupt ausse­hen. “Das machen alle, und deswe­gen kann es ja gar nicht böse sein.“
    Ich empfehle an dieser Stelle mal, den ein oder anderen Artikel aus der IT-Fachpresse zu lesen. Ist ein biss­chen trocken, vielle­icht muss man mal den ein oder anderen Zusam­men­hang recher­chieren — halt keine bun­ten Facebook-Klickiklicki-Bilder.
    Aber es hilft.

    Der sprin­gende Punkt ist in der Tat, dass auch von Nicht-Usern Daten (neben IP wohl auch Cookie-Tracking, oder?) gesam­melt wer­den (macht Face­book übrigens auch an anderen Stellen, Stich­wort externe Adress­bücher), die das unter Umstän­den gar nicht möchten.
    Bei allen Facebook-Nutzern kön­nte man halb-ruhigen Gewis­sens sagen, dass es deren eigenes Abwä­gen ist.
    Da ich aber auch glaube, dass ein großteil der User gar nich begreift, welche tech­nis­chen Möglichkeiten beste­hen, sind sie auch gar nich in der Lage zu begreifen, welche Auswirkun­gen ihr han­deln hat.

    Wir haben ja auch einen stark aus­geprägten Ver­brauch­er­schutz, der m.E. nur deswe­gen notwendig ist, weil man den Ver­braucher vor seiner eige­nen Dummheit schützen muss ;-)

  33. @Rohrdommel: Ein Cookie hin­ter­lässt der Like-Button bei nicht angemelde­ten Usern nicht.

  34. avatar Rohrdommel sagt:

    Ok. Aber solang es keine klaren Pol­i­cys seit­ens Face­book gibt, kön­nte ein Cookie ja wohl jed­erzeit nach deren Belieben kom­men, nehme ich an.

  35. avatar Gerald sagt:

    Was ist es jetzt nochmal genau der Grund, warum doubleclick.net und google.com OK sind, facebook.com aber nicht?

  36. avatar Martin Schobert sagt:

    Grat­uliere — ein engagierter Schritt. Bin inter­essiert wer Euer Ansprech­part­ner bei Face­book ist mit dem man diese Dinge als ‘einzel­ner’ Website-Betreiber sprechen kann, bzw wie ernst nimmt Face­book Eure Forderun­gen? Was ver­langt ihr genau von Face­book? Wie ist deren Reak­tion? Was ist intensiv?

    Mein Fazit — ich bin bei Holyghost: Ist man kon­se­quent datenschutz-bedacht darf es zahlre­iche Anwen­dun­gen auf Web­sites gar nicht geben — alle sam­meln Daten. Weist ihr Besucher von hamburg.de darauf hin ihr User-Verhalten auf Google Maps von Euren inte­gri­erten Google Maps Karten an einen Server in den USA geschickt wer­den? Aus meiner Sicht also ist Euer Schritt nachvol­lziehbar, mutig — aber eben nicht kon­se­quent genug um den Daten­schutz Eurer Besucher ehrlich zu gewährleisten.

  37. @Martin, Ger­ald, Holyghost: Es gibt von uns keine Aus­sage a la “die anderen Anbi­eter sind frei von Sünde”. Ich halte es aber für falsch, das Anpacken eines konkreten The­mas Like-Button von Face­book in seiner Wirkung dadurch zu entkräften, dass sogle­ich kri­tisiert wird, dass nicht weit­ere Anbi­eter ent­fernt wür­den. Beim Aufräu­men der Woh­nung fange ich mit einem Zim­mer an und mache später mit weit­eren Räu­men weiter. Sollte man gar nicht erst die Küche sauber­ma­chen, weil das Bad ja noch dreckig ist?

    Zu nugg.ad: Dieser Anbi­eter ist daten­schutzrechtlich unab­hängig zer­ti­fiziert wor­den und aus unserer Sicht unbe­den­klich. Infor­ma­tio­nen gibt’s direkt bei nugg.ad unter http://nugg.ad/de/unternehmen/datenschutz/uld

    Zu dou­bleclick: Hier haben wir juris­tisch belast­bare Aus­sagen bzgl. der kor­rek­ten Daten­ver­ar­beitung, die den deutschen Geset­zen unserer Ein­schätzung nach genügen.

    Zu Google: Wir prüfen ger­ade, ob hier Kon­se­quen­zen (z.B. deut­liche Hin­weise auf mögliche Daten­ver­ar­beitung des Anbi­eters) notwendig sind.

    Weil’s mir wichtig ist: Wir wollen nicht die Ver­ar­beitung von Daten ver­hin­dern oder gar ver­teufeln. Die Auswer­tung von Nutzer­daten und die Bil­dung von anony­men Pro­filen ist wichtig. Bei­des muss nur eben geset­zeskon­form ablaufen.

    @Martin: Unser Kon­takt ver­läuft via Tele­fon und E-Mail und ist tat­säch­lich sehr ehrlich. Wir sprechen offen mit Face­book, wir ver­ste­hen die Ziele von Face­book, Face­book ver­steht unsere Bedenken. Beste Voraus­set­zun­gen, um dieses Thema bald zu lösen. Unsere einzige Bitte an Face­book ist, den Like-Button für Nicht-angemeldete User so zu gestal­ten, dass die Daten­er­fas­sung juris­tisch kor­rekt ver­läuft. Weit­erge­hende “Forderun­gen” haben wir nicht adressiert.

  38. @Georg Um bei deinem Beispiel Woh­nung zu bleiben: Ich bin skep­tisch, wenn jemand behauptet: “Mir ist Sauberkeit extrem wichtig, speziell die Küche” und alle Zim­mer seiner Woh­nung sind extrem dreckig. Da bleibt halt ein leichter Nachgeschmack der Unglaubwürdigkeit.

  39. […] Facebook-Like But­ton ist aus den bekan­nten Daten­schutz­grün­den (ein guter Artikel dazu ist hier zu finden) […]

  40. […] Nun las ich vor zwei Tagen auf der Web­seite fixmbr.de den Artikel “Der näch­ste bitte: hamburg.de ent­fernt Like-Button von Face­book”, in dem ein Artikel von hamburg.de the­ma­tisiert wird, der erk­lärt, warum hamburg.de den face­book “LIKE-Button” wieder von seiner Seite ent­fernt hat. […]

  41. […] wenig Hin­ter­grundlek­türe zu diesem Blog­post findet sich bei Blog.Hamburg.de wie auch […]

  42. Her­rje, man kann es auch übertreiben. Ich denke, dass der Like-Button mehr Nutzen als Schaden bringt. Wie hier schon erwähnt wurde, wer­den immer irgendwelche Daten gesam­melt. Wie viele Seiten sind heutzu­tage noch besuch­bar, wenn man Cook­ies deak­tiviert? Wer Face­book und/oder Cook­ies ver­mei­den möchte und auch sonst Angst vor jeglicher Daten­er­fas­sung hat, sollte besser gar nicht mehr ins Inter­net gehen.

  43. avatar Ewald sagt:

    Und weil es eh ständig Verkehrsun­fälle gibt, fährst du auch bei Rot üder die Kreuzung. Bin stolz auf dich.

  44. avatar Anonymous sagt:

    […] und schreibt in seinem Blog, wieso dieser But­ton dort wieder aus­ge­baut wurde.Sehr lesenswert: http://blog.hamburg.de/2010/06/22/wieso-wir-den-facebook-like-button-wieder-entfernten/Greetz […]

  45. avatar Jürgen sagt:

    Wie kann ich den Like-Buttone daten­schutzkon­form einbauen?

    Danke und Gruß!

  46. Hallo

    Ich kann mich nur anschließen: der richtige Schritt. Der Like-Button und das Thema Daten­schutz passen in dieser Form zur Zeit nicht zusam­men. Fol­lower und Aufmerk­samkeit hin oder her.
    Daher ist der Schritt nur kon­se­quent, eine Verän­derung anzus­toßen oder auf den But­ton gän­zlich zu verzichten.

    Die Kri­tik wegen der anderen “beden­klichen” Pro­gramme und Funk­tio­nen wurde meines Dafürhal­tens nachvol­lziehbar entkräftet.

    Recht auf infor­ma­tionelle Selb­st­bes­tim­mung” wäre noch ein passendes Stich­wort für den einen oder anderen Kommentator.

    Thumb up

  47. […] Nicht jeder kann sich mit dem Gefällt-Mir-Button von Face­book anfre­un­den. Vor zwei Wochen haben wir noch über die Vorteile des Gefällt-Mir-Buttons berichtet – jetzt gibt es bere­its die ersten Web­seiten, die sich von diesem Tool wieder verabschieden: […]

  48. avatar Micha sagt:

    Inter­esse­hal­ber: Ist denn nach dem Gespräch mit Face­book am 23.6. noch was passiert? Das Update klang doch so optimistisch …

  49. […] da gibt es ein Prob­lem, siehe dazu einen Artikel auf dem Hamburg-Blog. Diesen Artikel […]

  50. @Micha: Wir sprechen weit­er­hin und sind opti­mistisch. Ist aber keine Frage von Stunden/Tagen.

  51. […] Betreiber von hamburg.de sind nun auf dieses Prob­lem aufmerk­sam gewor­den und haben das Facebook-Feature von ihren Seiten […]

  52. avatar Rohrdommel sagt:

    @Adam Piechowski: Ohne Cook­ies kommt man erstaunlich weit. Mir fällt ger­ade nur der Google Account ein, der nicht funk­tion­iert.
    Es gibt aber eine viel bessere Lösung: Cook­ies tem­porär erlauben. Sprich nach dem Web­seit­e­naufruf wer­den sie durch schließen des Browsers wieder gelöscht.
    So ein­fach lassen sich Funk­tion­al­ität und Daten­schutz vereinen.

    Genauso sollte man auch mit der Browser­his­tory ver­fahren, Stich­wort His­tory Stealing.

  53. avatar Andreas Wiegenfels sagt:

    Ich habe einen ziem­lich guten Beitrag gefun­den zu dem Thema von einem Recht­san­walt. Dieser ist der Mei­n­ung die Plu­g­ins soll­ten in den Daten­schutzhin­weisen erläutert wer­den sind dann aber im übrigen auch zuläs­sig. Etwas lang aber sehr zu empfehlen:

    http://www.thomashelbing.com/de/facebook-social-plugins-datenschutz-bdsg-datenschutzhinweise-privacy-policy-like-button-gefallt-mir

  54. avatar Andreas Wiegenfels sagt:

    Ein sehr aus­führlicher und aus meiner Sicht sehr überzeu­gen­der Beitrag, dass die Plu­g­ins zuläs­sig sind, wenn man sie in den Daten­schutzhin­weisen erläutert hat diesre Anwalt geschrieben:

    http://www.thomashelbing.com/de/facebook-social-plugins-datenschutz-bdsg-datenschutzhinweise-privacy-policy-like-button-gefallt-mir

    Der Beitrag erläutert Hin­ter­grund und Funk­tion­sweise der Face­book Social Plu­g­ins und erk­lärt, wie Web­seit­en­be­treiber ihre Nutzer über den Ein­satz der Plu­g­ins in den Daten­schutzhin­weisen informieren müssen. Darüber hin­aus wird disku­tiert, ob die Ein­bindung von Face­book Social Plu­g­ins nach deutschem Daten­schutzrecht zuläs­sig ist.”

    Sein Fazit:

    Die Aus­führun­gen zeigen, dass der Ein­satz der Social Plu­g­ins neben einer Erläuterung in den Daten­schutzhin­weisen noch eine Reihe weit­erer Rechts­fra­gen aufwirft. Nach hier vertretener Auf­fas­sung liegt wohl bere­its keine Datenüber­mit­tlung vor, jeden­falls aber ist diese von einer Erlaub­nis­norm gedeckt und die Ein­bindung der Social Plu­g­ins deshalb recht­mäßig möglich.”

  55. […] (oder auch “Gefällt mir”-Schaltfläche) zu set­zen, bere­itet mir und anscheinend auch anderen zunehmend Unbe­ha­gen. Auch als Nutzer von Face­book geht es Face­book nichts an, ob und wie lange ich […]

  56. […] zu Face­book auf ihrer Webpräsenz ange­bracht. Let­zte Woche wurde dieser wieder ent­fernt. Auf dem Blog der Stadt Ham­burg wird erläutert, dass momen­tan ein kon­struk­tiver Dia­log mit Face­book bestehe, um eine […]

  57. […] Wieso wir den Face­book “Like-Button” wieder ent­fer­n­ten Falls Sie die Like-Funktion noch nicht ken­nen, empfehle ich Ihnen diese Quelle bei Face­book durchzulesen. […]

  58. avatar Christian sagt:

    @ Georg Kon­jovic: Was heisst das denn, dass es keine Frage von Stunden/Tagen ist? Rech­net Ihr mit einer Lösung in eini­gen Monaten? Wie aufgeschlossen ist man denn bei Facebook?

  59. @Christian: Face­book ist aufgeschlossen und ver­steht die Prob­lematik bzw. unsere Bedenken. Da es jedoch keine regional unter­schiedlichen Facebook-Versionen gibt, ver­ste­hen wir natür­lich, dass jede tech­nis­che Verän­derung gut durch­dacht wer­den will. Zur Zeit finden nach unserem Ken­nt­nis­stand entsprechende Gespräche zw. Deutsch­land und den USA statt. Wir wer­den sehr kon­struk­tiv auf dem Laufenden gehalten.

  60. […] zu Face­book auf ihrer Webpräsenz ange­bracht. Let­zte Woche wurde dieser wieder ent­fernt. Auf dem Blog der Stadt Ham­burg wird erläutert, dass momen­tan ein kon­struk­tiver Dia­log mit Face­book bestehe, um eine […]

  61. I Don’t ‘Like’ the Face­book Like-Button…

    Der Face­book Like-Button. Vor kurzem in meine Blogs (medi­a­clin­ique, lead/marke, inspiration/leader) inte­gri­ert, muß er nun wieder weg. Irgend­wie mag ich ihn nicht. Er verur­sacht so ein unbes­timmtes Gefühl, ein Kribbeln, noch keine Gänse­haut. Ich trau i…

  62. […] Der Knack­punkt, der zu dieser Entschei­dung führte, fand sich wenige Tage später im Weblog: Prob­lem: Der But­ton sam­melt auch Daten von Usern, die ihn nicht klicken, also von jedem! (…) […]

  63. […] wieder Ent­fer­nen des Like-Buttons auf dem Ham­burger Stadt­por­tal hamburg.de, dessen Geschichte im stadteige­nen Blog sehr schön nachzule­sen ist. Einen Auf­schrei in der Ham­burger Medi­en­land­schaft habe ich dazu nicht […]

  64. […] [1] hamburg.de Blog [2] Internet-Law [3] 20 Gründe gegen face­book [4] Daten­samm­ler greifen zu [5] Der Abschiedsbrief […]

  65. […] Net­work verknüpft haben – was z.B. die Macher von hamburg.de dazu bewogen hat, (zeitweise) den Like-Button wieder zu ent­fer­nen. Momen­tan wird auch darüber disku­tiert, inwieweit der Like-Button gemäß der deutschen […]

  66. avatar Mike sagt:

    Ich ver­stehe das vol­lk­om­mend dass ihr die User schützen wollt. Finde ich sehr gut.

  67. […] hamburg.de den Face­book “Like it”-Button von ihrer Seite nah­men und dies aus­führlich begrün­de­ten. Dieser But­ton wird mit­tels des HTML iframe-Tags einge­bun­den, wodurch bei einem Aufruf einer  […]

  68. […] auf ihrer Webpräsenz ange­bracht. Let­zte Woche wurde dieser wieder ent­fernt. Auf dem Blog der Stadt Ham­burg wird erläutert, dass momen­tan ein kon­struk­tiver Dia­log mit Face­book bestehe, um eine […]

  69. avatar Max sagt:

    Guter Artikel.

    Schade, wie es face­book im all­ge­meinen mit Daten­schutz hält.
    fb wäre näm­lich anson­sten eine tolle Sache.

  70. avatar iframesAreEvil sagt:

    ein­fach lösung ist keine iframes zu ver­wen­den! statt dessen läßt sich eine nor­male grafik verlinken!

    der mehraufwand hält sich übrigens in gren­zen sofern man sein cms ein wenig kennt.

  71. avatar Jens sagt:

    Guten Tag,
    hat jemand schon weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Thema “Offizieller Twitter-Button”, bzw. ist dort eine Anpas­sung geplant, um einen daten­schutzkon­for­men Ein­satz zu ermöglichen?

  72. Der Button-Code ist ja nicht ger­ade sehr kom­plex..
    Kön­nen die hamburg.de Web­de­signer nicht ein­fach einen eigen But­ton kreieren, der AUSSCHLIESSLICH eine Ver­linkung auf der Pin­nwand des Anklick­enden auslöst?

  73. avatar jürgen sagt:

    Nun ich denke es war eine richtige Entschei­dung. Es bleibt abzuwarten wie die Gerichte und Abmah­ner vorge­hen wer­den, da nun auch sehr viele Onli­neshops den But­ton nutzen und in ihren Daten­schutzrichtlin­ien von dem sorgfälti­gen Umgang mit den Daten der Besucher sprechen.
    Ich denke da kommt noch ein “dickes” Ding, wäre ein wun­der wenn nicht.

  74. Ich finde dieses The­ater recht unsin­nig. Wer im Inter­net unter­wegs ist, hin­ter­lässt nun ein­mal Spuren. Daran wird auch kein Daten­schutzge­setz etwas ändern. Zumal wir mit­tler­weile gel­ernt haben soll­ten, dass wir in einer glob­alen Welt leben, in der unsere meist völ­lig übertriebe­nen deutschen Gesetze nicht viel gelten.

    Es ist näm­lich ziem­lich ein­fach, deutsche Pro­jekte im Aus­land zu hosten und schon ist die Ver­wen­dung der Facebook-Buttons überhaupt kein Prob­lem mehr. Oder was ist, wenn man auf öster­re­ichis­chen Por­talen surft, oder auf Web­seiten von Deutschen, die z.B. in Aus­tralien leben, wen inter­essieren da noch die deutschen Datenschutzgesetze?

    Viel wirkungsvoller: man kann den Browser (mit Fire­fox jeden­falls geht das) so kon­fig­uri­eren, dass Cook­ies nach jeder Sitzung gelöscht wer­den. So macht man es Daten­samm­lern sehr schwer ;-)

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