hamburg_de: 50.000 Twitter-Follower können nicht irren ;-)

Martin Giese
Geschrieben am 20. Oktober 2014
von Martin Giese

Bei Twitter geht es schnell und direkt: in 140 Zeichen sendet @hamburg_de, der Account von hamburg.de, seine Nachrichten über die Hansestadt in die Welt. Dabei geht es um Schiffe, die den Hafen besuchen, Social Media Aktionen in der Stadt, Live-Reportagen über BluePort oder das Reeperbahnfestival, aktuelle Geschehnisse bei Sport, Pop und Politik sowie Verkehrsnachrichten. Jetzt folgen diesem Account bereits 50.000 Twitterer.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn „Social“ bedeutet eben keine Einbahnstraßen-Kommunikation. Also laufen über Twitter auch kleine Aktionen wie die Suche nach Liedern zu Unwettern und natürlich auch Retweets von Inhalten des NDR, der Mopo und vor allem Tweets über Hamburg. So wurden an uns von Besuchern der Stadt Videos herangetragen oder Reiseblogposts, die wir gern weiterteilen. Auch Replys und hin und wieder ein kleiner inhaltlicher Schlagabtausch sind uns nicht fremd.

Manchmal kommt es vor, dass wir Detailfragen erhalten über Parkplatzsituationen, Terminplanung bei Behörden oder Entscheidungen des Senats. Da können wir allerdings kaum helfen – höchstens das Anliegen weiterleiten. Hier hilft es bestimmt, sich direkt an die jeweilige Stelle zu wenden.

Twitter ist uns auch wichtig, wenn es um das Aufspüren neuer Themen geht: Kleine Märkte, neue Initiativen, Ausstellungen und – natürlich – Sport und Musik. Für letztere haben wir zusätzlich kleinere Spezial-Accounts: @Sport_Hamburg und @music_port_hh.

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Hamburg.de Kalender 2015 – von Hamburgern für Hamburger

Boris Krohn
Geschrieben am 25. September 2014
von Boris Krohn

Wer kennt die Stadt besser als ihre Bewohner? Und wer kennt die schönsten Ecken seiner Stadt besser als die vielen engagierten Fotografen der Hansestadt?

Dies waren unsere Überlegungen als wir uns in diesem Jahr dazu entschlossen, den hamburg.de Kalender mit ausgewählten Bildern Hamburger Fotografen zu gestalten.

So starteten wir einen Aufruf, uns die schönsten Fotos der vier Jahreszeiten – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – auf hamburg.de hochzuladen. Da uns hierbei mehr Fotos zugeschickt würden, als in einem Kalender unterzubringen sind, wussten wir, dass wir letztlich eine Auswahl zu treffen hätten. Doch wer sollte entscheiden und mit welcher Methode? Nach langen Diskussionen einigten wir uns auf eine zweistufige Vorgehensweise.

Nach der Phase des Sammelns wählt die hamburg.de Redaktion, unterstützt durch den bekannten Hamburger Fotografen Malte Klauck die jeweils 10 schönsten Bilder pro Jahreszeit aus. Angesichts der überwältigenden Menge von insgesamt 567 Einsendungen mit Sicherheit keine leichte, aber überaus spannende Aufgabe.

Im Anschluss daran startet die öffentliche Abstimmung über die 40 vorausgewählten Fotos auf hamburg.de. Bei dieser öffentlichen Abstimmung wägten wir folgende Varianten ab.

Filterung von IP-Adressen: Dieses Verfahren gilt oft als Standard, hat jedoch gleich mehrere Nachteile. Die Speicherung von IP-Adresse empfinden wir von hamburg.de als kritisch. Für uns ist es wichtig, nicht mehr Informationen von unseren Besuchern abzufragen, als für den Betrieb unseres Protals notwendig ist. Bei der dynamischen Vergabe von IP-Adresse, beispielsweise in einem Privathaushalt, reicht ein Neustart des Gerät, um eine neue IP-Adresse zu erhalten. In einem Firmennetzwerk hingegen kann nur von einem Gerät einmalig abgestimmt werden.

Setzen eines Cookies: Cookies sind der geringste Schutz gegen Mehrfachabstimmungen. Man kann die Cookies im Browser löschen, und so beliebig oft abstimmen. Auch durch die Verwendung eines alternativen Browsers ist die Abgabe einer zweiten Stimme möglich.

Authentifizierung per CAPTCHA: Als gängiges Modell hat sich hier die Aufforderung zur Eingabe von verzerrten Buchstaben / Zahlen etabliert, welche in einer Bilddatei dargestellt werden. Minimal verzerrte Buchstaben sind inzwischen auch für Maschinen keine Herausforderung mehr. Erhöht man die Verzerrung, haben auch Menschen Probleme, den gewünschten Code einzugeben. Dazu widerspricht die Verwendung von CAPTCHAS den Richtlinien der Barrierefreiheit.

Stimmabgabe erst nach Registrierung: Die Teilnehmer/innen müssen sich vor Stimmabgabe registrieren und anmelden. Dies macht die Abgabe mehrerer Stimmen sehr aufwändig, jedoch dauert selbst die Abgabe der ersten Stimme schon relativ lang. Auf diese Art und Weise verringert sich die Anzahl der Stimmen drastisch. Zudem werden persönliche Daten erhoben und gespeichert.

Wir werden auch in Zukunft daran arbeiten, ein Voting bereitzustellen, was so fair wie möglich ist. Wir glauben, dass wir aus der Kombination aus Jury und dem setzen von Cookies den besten Weg gewählt haben. Eine Vorauswahl durch Jury, welches Bild jedoch am Ende gewinnt, entscheiden die Teilnehmer/innen des öffentlichen Votings.

Hier kommt die Frage auf, warum wir Cookies verwenden, bietet sie doch eine sehr geringe Sicherheit gegen Mehrfachabstimmungen. Unsere Antwort lautet: Weil keine alternative Lösung einen Schutz vor Mehrfachabstimmungen bietet. Und weil alle alternativen Lösungen für uns mehr Nachteile bergen, als das wir sie gewillt sind einzusetzen. Cookies bieten eine barrierefreie, datenschutzkonforme und für alle zugängliche Abstimmung. Das ist uns wichtig, weil nur dies fair gegenüber allen Teilnehmer/innen ist.

Damit ein Online-Voting fair abläuft, ist jedoch auch immer die Fairness der Teilnehmer/innen gefordert. So bleibt uns an dieser Stelle nur übrig, zu einem fairen Abstimmungsverhalten aufzurufen und uns für die über 500 eingesendeten Fotos herzlich zu bedanken.

Wir freuen uns auf den hamburg.de Kalender 2015!

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hamburg heute – Der Tag auf einen Blick

Boris Krohn
Geschrieben am 10. Juli 2014
von Boris Krohn

Die stärkste Sturmflut hat Hamburg 1962 gesehen. Elbe und Weser traten über ihre Ufer und überfluteten die Stadt. Jeden Tag aber rollt eine andere riesige Welle auf die 5 Millionen Metropolregion zu: Die Informationsflut. Wer hält sie in Schach? Wer leitet die Informationen in Bahnen? Die neue Seite hamburg.de/nachrichten-hamburg.

Hier finden Sie das Wichtigste des Tages auf einen Blick. Ob Streik oder Baustelle, Sonne oder Xaver, HSV oder Queen Mary – aktuellste Meldungen der Region von Bild.de, Mopo.de, Abendblatt.de, NDR.de, Die Welt und Zeit-Online in Schlagzeilen und als Video.

Und wie sieht ihr hamburg heute eigentlich aus? Mit dem von uns recherchierten Tipp des Tages empfehlen wir Ihnen täglich neue kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Festivals oder Theaterstücke. Damit weiten wir die beliebte Rubrik „Wochenendtipps“ auf die gesamte Woche aus.

hamburg heute ist ein guter Grund, täglich vorbeizuschauen. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

 

 

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Neuer Führerscheintest auf hamburg.de

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Geschrieben am 7. Juli 2014
von Katharina Kranz

Unter fahrschule.hamburg.de haben wir ab sofort einen neuen Führerscheintest für insgesamt 13 verschiedene Fahrzeug-Klassen. Mobil optimiert und um einiges schicker, ist schon vor dem Launch in der hamburg.de-Redaktion ein kleiner Wettbewerb um die besten Ergebnisse ausgebrochen. Ob das beste Ergebnis dabei möglichst wenig oder erschreckend viele Fehlerpunkte sind, könnten einige Kollegen eventuell falsch verstanden haben. „Fehlerpunkt“ ist im Grunde ja auch irgendwie ein Widerspruch in sich.

Beim Wettbewerb haben sich in unserer Redaktion vier Führerscheintest-Typen herausgestellt:

Typ 1: Der 1984er
Er hat vor 30 Jahren die theoretische Führerscheinprüfung nur knapp mit sechs Fehlerpunkten bestanden (damals reichten schon sieben Fehlerpunkte zum Durchfallen). Und ist heute mit im Schnitt 20 Fehlerpunkten dabei, beruft sich hierbei aber auf die Tatsache, dass er zum Beispiel die Airbag-Fragen gar nicht beantworten können kann – schließlich gab es damals noch keine Airbags.

Typ 2: Der Ehrgeizige
Der Ehrgeizige sitzt direkt neben dem 1984er und sieht seine Chance auf eine ordentliche Competition. Und tatsächlich – sein erstes Ergebnis ist besser als das seiner echten Führerscheinprüfung vor acht Jahren! Keine zehn Fehlerpunkte, sondern nur sechs. Mission erfolgreich absolviert.

Typ 3: Die Verweigerin
Die Verweigerin hat ihren Führerschein vor 12 Jahren mit 0 Fehlerpunkten (ja 0!) bestanden und hat jetzt überhaupt keine Zeit den Führerscheintest noch einmal ernsthaft durchzuklicken. Natürlich klickt sie den Test circa 20 Mal durch, sie muss ihn schließlich testen, aber Fragen ernsthaft beantworten und Ergebnisse mitteilen? Keine Zeit.

Typ 4: Die Vergessliche
Die Jüngste in der Runde hat ihre Theorieprüfung vor zuckersüßen sechs Jahren gerade so bestanden und nun nicht weniger als großzügig abgerundete 40 Fehlerpunkte.

Und was lernen wir aus der Geschichte? Verkehrsregeln müssen gelernt sein und werden schnell vergessen – würden Sie denn (wieder) bestehen? Finden Sie es heraus unter: fahrschule.hamburg.de.

 

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Neue Themen und Perspektiven der Hansestadt – Hamburger Bloggerinnen und Blogger schreiben auf dem Stadtportal

Martin Giese
Geschrieben am 26. Juni 2014
von Martin Giese

Cyclassics, Kreuzfahrtschiffe, Hafengeburtstage oder Harley Days – Hamburg wird von außen schnell als Metropole mit den großen Veranstaltungen wahrgenommen. Kein Wunder, liest man darüber doch auch in sämtlichen Medien – regional, bundesweit und auch international. Dabei spielen sich auch viele spannende Dinge im Kleinen ab. Wenn Mini-Galerien neue Künstler präsentieren oder unbekannte Musiker oder Schauspieler ihre ersten Schritte auf die Bretter setzen, die die Welt bedeuten, dann sind es häufig Blogger, die das beobachten, fotografisch festhalten und kommentieren. Auch Veranstaltungen in einzelnen Stadtteilen, neue verrückte Bars oder modische Anregungen starten häufig zunächst unter der Wahrnehmungsschwelle des großen Publikums.
Doch diese kleinen Entwicklungen können der Anfang für große Dinge sein. Wen heute nur ein eingeschworener Haufen kennt, ist morgen der große Geheimtipp und übermorgen womöglich Stargast auf den Bühnen der Welt – Daniel Richter, Jan Delay oder Blutsgeschwister sind Beispiele dafür. Im übertragenen Sinne gilt das auch für die lebendige Hamburger Start-Up-Szene, die jüngst erneut(!) einen Weltrekord beim Crowdfunding aufstellte.

SoBloggtHamburg_VisualAber auch in scheinbar Altbekanntem finden sich interessante Themen. Wer kennt schon alle Brücken der Stadt, die sich gern mit Venedig vergleicht? Wer hat den Blick für die winzigen Absurditäten des städtischen Alltags?
Gerade für ein jüngeres Publikum ist dieses Kaleidoskop von Themen wichtiger Teil des Stadtgesprächs. Der Austausch von Tipps und die Diskussion über urbane Themen sorgen für neue Kontakte und befeuern so manche nächste Idee. Gerade durch den Erfolg der Sozialen Medien kann man erfahren, dass „im Gespräch sein“ ein interaktiver zwei-Wege-Prozess ist.

Seit Mittwoch, den 25. Juni 2014, öffnet hamburg.de eine Bühne, um diese Themen zu präsentieren und die Personen, die darüber schreiben. Unter dem Titel „So bloggt Hamburg“ wird auf dem Stadtportal jede Woche ein Beitrag aus dem Kreis ausgewählter Blogger vorgestellt. Im Laufe der Zeit wird hier eine große Sammlung wachsen, mit vielen Anregungen für Hamburgerinnen und Hamburger – und natürlich auch für Besucherinnen und Besucher. Und vielleicht zieht der eine oder andere heutige Geheimtipp bald ebenso Interessierte in die Hansestadt, wie es heute bei den großen Events der Fall ist.

www.hamburg.de/so-bloggt-hamburg

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Mit dem neuen Stadtplan zum besten Hamburger der Stadt

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Geschrieben am 18. Februar 2014
von Mathias Kröning

Die Herausforderung: Gleichzeitig groß und klein

Das Internet wird mobil, immer mehr Menschen surfen immer häufiger mit Ihrem Smartphone. Für uns als Betreiber des Stadtportals hamburg.de ergeben sich hieraus neue Herausforderungen. Wir müssen unsere Inhalte auch auf den kleinen Displays von Smartphones optimal darstellen. Insbesondere für den Stadtplan eine ganz besondere Aufgabe, denn dieser soll möglichst groß sein, damit er gut zu nutzen ist.

Auf einer Seite, auf der „nur“ der Stadtplan ist, ist diese Aufgabe verhältnismäßig einfach zu lösen. Auf hamburg.de nutzen wir aber auf vielen unterschiedlichen Seiten Stadtpläne. Beispielsweise in Artikeln über Sehenswürdigkeiten, im Branchenbuch, im Behördenfinder und auch im Veranstaltungskalender. Die Stadtpläne zeigen an, wo sich die Sehenswürdigkeit, das Restaurant, das Amt oder die Location befinden. Diese Stadtpläne dürfen nicht zu groß sein, denn sonst verhindern sie, dass man die Seite auf dem Smartphone bequem scrollen kann. Anstatt die Seite zu bewegen, bewegt man unabsichtlich nur den Stadtplan. Wir standen also vor einem klassischen Dilemma: Der Stadtplan soll gleichzeitig möglichst groß und möglichst klein sein.

Die Lösung: Lightbox

Wir haben es gelöst, und zwar mit einer Lightbox. Die Stadtpläne sind passend in die jeweiligen Seiten integriert und zeigen den Standort an. Wenn man auf das Symbol in der Mitte des Stadtplans tippt,  öffnet sich die Lightbox und füllt (fast) den ganzen Bildschirm aus. Nun hat man viel Platz, um den Stadtplan zu zoomen, zu verschieben, zu suchen oder von der Kartenansicht zu Satellitenbildern zu wechseln.

Apropos Suchen: Sie können im Stadtplan nicht nur nach Adressen sondern auch nach Unternehmen, Ämtern und Sehenswürdigkeiten etc. suchen. Und Sie können sich natürlich auch ihren aktuellen Standort auf dem Stadtplan anzeigen lassen, sofern Sie ein Smartphone nutzen. Wenn Sie auf einer der Nadeln im Stadtplan tippen, erhalten Sie am unteren Rand des Stadtplans zusätzliche Informationen, wie z.B. die Adresse oder die Telefonnummer.

Nicht vergessen: Desktop

Wir haben natürlich auch die Desktop-Version des Stadtplans überarbeitet.  Der Focus war auch hier mehr Platz für den Stadtplan und eine einfachere Bedienung. Daher gibt es auch für die Desktop-Version eine Lightbox. Außerdem werden die Informationen zu den Sehenswürdigkeiten etc. nun in einer Sprechblase (Bubble) angezeigt.

Verlinkung: Deeplink leicht gemacht

In der Desktop-Version gibt es jetzt unter dem Stadtplan den Link zur Karte zum Rauskopieren. Der Link ruft immer den Stadtplan mit der aktuellen Einstellung auf, also mit dem aktuellen Ausschnitt, der aktuellen Suche etc. Sie können den Link verschicken aber auch als Link in die eigene Seite einbauen.

Einfach mal ausprobieren

Testen Sie doch einfach einmal den neuen Stadtplan auf hamburg.de. Am besten gleich heute Mittag die Seite Burger-Restaurants aufrufen und ein gutes Hamburger-Restaurant aussuchen. Falls Sie Vegetarier sind: Einfach im Plan oben rechts auf den Pfeil klicken(Desktop) oder auf das Symbol in der Mitte der Karte tippen (mobil), die Lightbox öffnen und mit der Suche ein Vegetarisches Restaurant suchen. Viel Spaß und guten Appetit!

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Das Kreuzfahrtjahr 2014 oder: Wie viele Heliumballons braucht man, um die Queen Mary 2 anzuheben?

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Geschrieben am 9. Januar 2014
von Katharina Kranz

Die nächsten Besucherrekorde, so viele Schiffsanläufe wie noch nie, neue Ozeanriesen im Hamburger Hafen – das Hamburger Kreuzfahrtjahr 2014 wird spannend!

Dass 2014 wieder ein aufregendes Hafenjahr wird, wissen wir bei hamburg.de natürlich, jetzt wollen wir unsere Begeisterung rund um den Hamburger Hafen mit Ihnen teilen. Darum haben wir rechtzeitig zum Beginn der neuen Saison eine schicke Infografik zum Thema „Das Hamburger Kreuzfahrtjahr 2014“ erstellt.

Die Infografik zeigt die Höhepunkte des Hafenjahres und Wissenswertes rund um das Thema Kreuzfahrt. Hier finden sich eine Vielzahl grafisch aufbereiteter Informationen, die Lust auf den Hamburger Hafen und die Kreuzfahrtschiffe machen. Und nicht zuletzt Antworten auf elementare Fragen wie: „Wie viele Heliumballons braucht man eigentlich um die Queen Mary 2 anzuheben?“.

Hier finden Sie die Infografik: Das Hamburger Kreuzfahrtjahr 2014.

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Die Kamera mit dem Wow-Effekt

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Geschrieben am 16. August 2012
von Mathias Kröning

„Das ist ja hammer-geil!“ So und ähnlich haben wir gestern Morgen die Bilder der Live-HD-Cam vom Einlauf der MS Deutschland hier im Büro kommentiert. Wir bei hamburg.de saßen vorm Bildschirm und haben uns über die tollen Bilder gefreut.  Wir waren so begeistert, dass wir alle gleichzeitig die Live-Bilder am Computer angeguckt und so kurzzeitig unser internes Netzwerk an die Belastungsgrenze getrieben haben.

WebCam?  hamburg.de hat bereits im letzten Jahr den Bereich WebCam stark ausgebaut. Ob Elbe, Alster, Rathaus oder Flughafen: Über 40 WebCams auf hamburg.de zeigen Stadt. So können sich die Nutzer von hamburg.de immer ein aktuelles Bild machen, wie es gerade aussieht in der schönsten Stadt der Welt. Und wenn etwas Besonderes in Hamburg los ist, wie z.B. das Alstereisvergnügen oder der Hafengeburtstag, steigen die Zugriffe immer sprunghaft an.

Live-HD-Cam! So war es auch heute – aber mit einem wichtigen Unterschied: Unsere neue Kamera ist keine klassische WebCam, die alle 60 Sekunden ein Bild schießt, sondern eine Live-HD-Cam, die einen beeindruckenden Live-HD-Stream produziert. Und einen super Standort hat sie auch noch: Das gute Stück steht auf dem Hotel Empire Riverside oberhalb des alten Elbtunnels und zeigt den Hamburger Hafen in seiner vollen Pracht von der Elbphilharmonie in der Hafencity bis zum Dockland in Altona.

Die Bilder sind wirklich beeindruckend. Ob bei schönem Sonnenschein, wenn man das Treiben auf der sonnenglitzernden Elbe sieht oder bei Nacht, wenn tausende Lampen den Hafen in ein buntes Farbenmeer verwanden (oder wie gerade diese Woche in ein blaues Wunder).

Diese außergewöhnlichen Bilder möglich macht die Technologie der Windit Livesystems GmbH, die Bewegtbilder bereitstellt, die bisher nur mit TV-Infrastruktur zu erzeugt werden konnten.

Feuerprobe bestanden. Die erste Feuerprobe hat die neue Live-HD-Cam beim Einlauf der MS Deutschland, die die Deutschen Olympioniken zurück nach Deutschland gebracht hat, bestanden.  Gestern um 9:25 Uhr kam das Traumschiff in den Blick der Kamera, die ihm in den nächsten 30 Minuten folgte. Die Regenbogen in den Wasserfontänen der Löschboote waren genauso schön wie die fröhlichen Sportler an Deck, die man gut erkennen konnte. Das Bild lief trotz der vielen Zugriffe fast immer flüssig. Nur wenn die Spiegelungen der Sonne auf dem Wasser die Datenrate auf schwindelnde Höhen trieb, ruckelte es für wenige Sekunden. Wir im hamburg.de-Büro und unsere Nutzer waren begeistert von den Bildern.

Cruise Days können kommen. Angesichts dieser bestanden Prüfung blicken wir nun gelassen auf den Cruise Days vom 17. bis 19. August 2012 und freuen uns, das maritime Großereignis live im Internet zu übertragen. Für alle, die es nicht schaffen werden, dabei zu sein: Egal, ob Sie in Wuppertal oder in Wandsbek sind: Schauen Sie rein, besuchen Sie die Cruise Days online unter http://www.hamburg.de/livecam-hafen/.

P.S.: Die Kamera wird selbstverständlich auch nach den Cruise Days live auf dem Hamburger Hafen senden. Viel Spaß mit den Bildern.

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Daumen hoch! 600.000 Facebook-Freunde für hamburg.de

Dr. Kai Kaufmann
Geschrieben am 9. März 2012
von Dr. Kai Kaufmann

Langsam müssen wir uns überlegen, ob wir nur noch in 100.000er-Schritten jubeln sollten. So schnell wächst die Facebook-Community von hamburg.de. Mittlerweile heißt es mehr als stolze 600.000 mal „Gefällt mir“ zu den Themen, die das offizielle Portal der Stadt Hamburg auf seiner Facebook-Seite spielt. Damit hat hamburg.de weiterhin eine der größten Facebook-Communities Deutschlands und ist selbst im europäischen Vergleich führend.

Geradezu im Sekundentakt stieg die Zahl unserer Facebook-Freunde zuletzt beim Alstereisvergnügen. Patriotisch bündelte die nahe der Außenalster gelegene Redaktion ihre Kräfte und plötzlich drehte sich (fast) alles nur noch um dieses Event. Und zwar nicht nur im Portal hamburg.de, sondern auch auf unserer Facebook-Seite. Im Minutentakt wuchs das Angebot: von der allerersten Meldung über das offizielle „Go“ für die Party auf dem Eis bis zur Karte mit den Positionen der Glühwein-Buden. Große Fotostrecken zeigten den Alsterspaß aus so ziemlich jeder Perspektive. Aber das Schönste war die Resonanz unserer Facebook-Freunde auf einen beispiellosen Wettbewerb um das beste Foto oder Video vom Alstereisvergnügen. Unfassbare 350 Einsendungen erhielten wir. Als Dankeschön gab’s tolle Preise wie Tickets für den Snow Dome Bispingen, Dinner-Gutscheine für das schicke Restaurant VLET oder Jahresabos für das Premium-Magazin „Der Hamburger“.

Was unseren Facebook-Freunden in letzter Zeit noch so gefiel? Zum Beispiel die exklusiven Fotos vom neuen Emporio-Hochhaus. Dazu hieß es 511 mal „Gefällt mir“. Klasse lief auch diese Aktion: Wir stellten ausgezeichnete Hotels vor und wollten wissen „Welche Hotels empfehlt ihr euren Freunden?“ Als Dankeschön für die tolle Facebook-Resonanz tüten wir gerade einen Deal für unsere Freunde ein…

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Live-Streaming aus den Bezirksversammlungen

Klemens Jäger
Geschrieben am 25. Januar 2012
von Klemens Jäger

Gastbeitrag von Klemens Jäger aus der Senatskanzlei

Michael Büker veröffentlicht auf seinem Twitter-Account, dass die Darstellung der Bezirksversammlung auf dem Stadtportal hamburg.de mangelhaft sei. Dabei beklagt er, dass Dokumente der Sitzungen der Bezirksversammlungen innerhalb des Stadtportals nicht auffindbar seien.

Diese Aussage ist unvollständig. Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) betreibt eigene Online-Angebote, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger über die Bezirksausschüsse informieren können. So veröffentlichen fünf von sieben Bezirke öffentliche Dokumente im stadteigenen Ratsinformationssystem „Open Plenum“. Einige Bezirke stellen zudem ihre Dokumente auf hamburg.de zeitnah online bzw. bauen diesen Bereich gerade neu auf.

Die Kritik, dass das Ratsinformationssystem nicht adäquat  an hamburg.de angebunden ist, nehmen wir ernst. Deswegen arbeiten wir an einer Konzeption für eine neue Plattform, um im Interesse der Bürgerinnen und Bürger die Einbindung in das städtische Portal hamburg.de zu verbessern. Unser Ziel ist, dass jeder leicht zugänglich die Dokumente der Bezirksversammlungen erreichen kann – im Sinne größtmöglicher Transparenz.

Gleichzeitig twittert Michael Büker mit Bezug auf verschiedene Blogger, dass eine Live-Übertragung aus den Bezirksversammlungen nicht möglich sei, da der Axel-Springer-Konzern ein Monopol auf Streaming aus Sitzungen der Bezirksversammlungen habe.

Diese Behauptung ist falsch. Richtig ist, dass die Freie und Hansestadt Hamburg bereits 2003 – also vier Jahre vor dem Einstieg des Axel Springer Konzerns – einen Vertrag mit der hamburg.de GmbH & Co. KG geschlossen hat, nach dem sie ihre Inhalte exklusiv auf dem städtischen Portal hamburg.de veröffentlicht.

Diese Entscheidung ist aus mehreren Aspekten heraus sinnvoll:

1. Sicherung eines zentralen gebündelten Informationsangebotes der FHH und damit Gewährleistung eines zeitgemäßen Angebotes.

2. Erzielung von Synergieeffekten: Die gemeinsame, gebündelte Präsenz aller im Stadtportal abgebildeten Verwaltungseinrichtungen ist gerade in Zeiten knapper Ressourcen  kostengünstiger zu realisieren als diverse dezentrale Angebote städtischer Institutionen.

3. Die Zusammenarbeit mit der Betreibergesellschaft senkt die Kosten der technischen Infrastruktur und generiert zusätzliche attraktive Angebote im Stadtportal, die von den Besucherinnen und Besuchern erwartet werden, von der Freien und Hansestadt Hamburg selbst aber gar nicht umgesetzt werden könnten.

Selbstverständlich ist es möglich, ein Streaming aus den Bezirksversammlungen anzubieten. Dabei ist die Bezirksversammlung bei der Wahl des technischen Anbieters nicht an hamburg.de gebunden. Sie kann einen Dienstleister frei wählen, der dies dann im Auftrag der Bezirksversammlung umsetzt. Ist die Bezirksversammlung Auftraggeber, muss der Stream allerdings auf dem städtischen Portal angeboten werden. Inwieweit die Veröffentlichung bzw. Ausstrahlung auf hamburg.de dann exklusiv ist, muss mit der hamburg.de GmbH & Co. KG abgestimmt werden.

Wenn der Anbieter entsprechende Aufzeichnungen eigenverantwortlich als privates Medienunternehmen macht und veröffentlicht, besteht keine vertragliche Verpflichtung zur Präsentation auf dem Stadtportal.

Politische Inhalte der Freien und Hansestadt Hamburg werden unter hamburg.de grundsätzlich werbefrei innerhalb der Rubrik „Stadt und Staat“ exklusiv veröffentlicht. Dies folgt der Überzeugung, dass politische Informationen des Senats, der Bezirke oder der Bezirksausschüsse keinerlei kommerziellen Aspekten unterworfen sein dürfen und an zentraler Stelle im Netz verfügbar sein müssen.

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